Asunción: Schluss mit dem Papierkram! Die Nationale Verkehrsbehörde (ANTSV) kündigte Änderungen an, die die Verfahren für die Erneuerung der Führerscheinen vereinfachen werden. Lebensbestätigung und Erste Hilfe Nachweis fallen weg.
Die Vorlage der Wohnsitzbescheinigung ist für die Erneuerung nicht mehr erforderlich. Für diejenigen, die zum ersten Mal einen Führerschein beantragen, ist sie jedoch weiterhin obligatorisch.
Aber das ist noch nicht alles: Auch die Bescheinigung über einen Erste-Hilfe-Kurs muss bei der Verlängerung nicht mehr vorgelegt werden.
Es wird jedoch klargestellt, dass man beide Dokumente vorlegen muss, wenn man zum ersten Mal einen Führerschein macht.
Andererseits müssen Fahrer, die in den letzten fünf Jahren vor der Führerscheinerneuerung Bußgelder registriert haben, die theoretisch-praktische Prüfung und den Erste-Hilfe-Kurs absolvieren.
Alberto Meza von der Bürgerorganisation „Ya estamos cansados de sus leyes“ (Wir haben genug von euren Gesetzen) sagte, dass der Ausschluss beider Dokumente eine gute Nachricht sei. Er warnte jedoch davor, dass das Gesetz weitere Änderungen enthält, die bald umgesetzt werden.
„Wenn man in Asunción ein Bußgeld bekommt und sich in Luque anmelden will, ist das nicht mehr so wie früher, das hat keine Auswirkungen; jetzt ist alles miteinander verbunden. Man muss sehr vorsichtig sein“, sagte er.
Die Gewerkschaft Sindicato Nacional de Trabajadores en Moto y Afines (SINACTRAM) weist darauf hin, dass diese Änderungen einen Abbau der Bürokratie und auch einen Teil der Korruption bedeuten.
Federico Ferreira, Vorsitzender der Gewerkschaft, wies darauf hin, dass die Gemeinden von diesen Verfahren profitierten, da der Kurs direkt bezahlt und nicht durchgeführt werde.
Er wies auch darauf hin, dass die „Vermittler“, die vor den Gemeinden stehen, alle Dokumente, einschließlich der Lebensbescheinigung, verkaufen.
In den sozialen Netzwerken war die Reaktion der Autofahrer sehr positiv: weniger Papierkram, mehr Geld gespart.
Wochenblatt / Extra












