Zahltag für den Rauswurf: „Chaqueñito“ plant Millionenklage gegen den Staat nach Senats-Raumschmiss

Asunción: Wer fliegt, der fällt weich – zumindest wenn es nach dem Ex-Senator Javier Vera, besser bekannt als „Chaqueñito“, und seinem Anwalt Óscar Tuma geht. Nachdem er wegen mehr als fragwürdigen Auftretens aus dem Parlament katapultiert wurde, will er das Ganze nun in eine lukrative Geschäftsidee verwandeln. Das Team bereitet eine saftige Millionenklage auf Schadensersatz gegen den paraguayischen Staat vor.

Begründung? Der angebliche „entgangene Gewinn“ und die „verlorene Chance“, weiterhin auf Kosten der Steuerzahler politische Karriere zu machen. Tuma lamentiert, dass es für die Entlassung schliesslich nie eine offizielle strafrechtliche Untersuchung gegeben habe und man die Aussagen seines Mandanten völlig falsch interpretiert habe – man habe schliesslich nur ein paar unschuldige Textfetzen aus dem Zusammenhang gerissen.

„Chaqueñito bot Jungen Arbeit im Austausch für ‚etwas‘ an“

Während der Steuerzahler also froh sein könnte, einen weniger im Zirkus sitzen zu haben, fordert das geschasste Polit-Urgestein nun Entschädigung dafür, dass ihm das „goldene Säckel“ entzogen wurde. Ein echter Geniestreich: Erst den Sessel räumen müssen und sich hinterher vom Staat den verpassten Luxus-Gehalt bezahlen lassen!

Wochenblatt / Extra

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