163 erkrankte Rinder erschossen

Aguaray Amistad: Nachdem letzte Woche ein erneuter Krankheitsherd der Maul- und Klauenseuche in der Provinz San Pedro entdeckt wurde, entschlossen die Behörden, darunter das Tierhygieneinstitut Senacsa federführend, gegen den Willen des Eigentümers, Gustavo Trugger, alle seine Tiere zu erschießen und zu begraben. Neun weitere Rinder sowie sechs Schweine des Nachbarn wurden gestern Vormittag ebenso geopfert.

Der Eigentümer des Rinderzuchtbetriebs bat um eine Frist von acht Tagen bevor das „Rifle Sanitario“ eingeleitet wird, was die Behörden, die jetzt erst richtig aufwachen, nicht zuließen. Im September des Vorjahres wurde der erste Seuchenherd nur 15 km entfernt auf der Ranch „Santa Helena“ entdeckt, wo ebenfalls alle Tiere, 821 an der Zahl, erschossen wurden.

Eine Entschädigungszahlung, die in so einem Fall normal ist scheint in der Causa Trugger noch nicht geklärt. Dieser beschuldigte vor Wochen die Senacsa trotz seiner Selbstanzeige, nicht gehandelt zu haben während das Institut meint, dass Trugger eine zu hohe Zahl von Rindern angab und unregelmäßig geimpft hätte.

Der Vorsitzende der Senacsa, Daniel Rojas, weigert sich trotz scharfer Kritik, seinen Posten zu räumen.

(Wochenblatt / Última Hora / Foto: Última Hora)

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