400.000 Guaranies und drei Mobiltelefone

Itakyry: Die Polizei von Alto Paraná nahm die zwei Täter der Familientötung von Itakyry vom vergangenen 17. Dezember 2011 fest. Einer der beiden Täter war ein 18 Jähriger der mit dem Hauseigentümer und Vater der ermordeten Kinder zusammen Marihuana produzierte. Der andere geständige Täter ist der Bruder der ermordeten Mutter der Kinder.

Das makabre Verbrechen wurde am Morgen des 19. Dezember 2011 bemerkt, als Nachbarn des Ortsteils Chino Cue, Mirna Antonia Amarilla Maldonado (30) und ihre zwei Kinder, Elías Alves Brizuela (7) und Eliana Antonia Alves Amarilla (2) tot auffanden. Im Haus befand sich auch der schwerverletzte Familienvater, Lindo Mars Alves de Jesús Saboleski (32).

Ermittler der Nationalpolizei nahmen am Mittwochabend Arné Caballero Reyes (18) in einem Freudenhaus in Minga Porã, Alto Paraná fest. Dieser hatte vier Vorstrafen und arbeitete mit Saboleski in der Marihuana Produktion.

Wenige Stunden später wurde in Itakyry José Lino Amarilla Maldonado (42), Bruder von Mirna Antonia und Onkel der Kinder, festgenommen.

Arné Caballero Reyes gestand den Ermittlern, dass sie beide für die brutale Bluttat verantwortlich sind.

Er erklärte, dass am 17. Dezember 2011 José Lino Amarilla ihm sagte, dass sein Schwager Lindo Mars Alves 50 Millionen Guaranies hinter seinem Schrank versteckt hätte und dies Produkt eines Marihuana Verkaufs ist.

Daraufhin fuhren sie zu seinem Grundstück und drangen von hinten in das Haus ein, wo Arné in einem Wagen einen Hammer fand, den er mit ins Haus nahm. José Lino nahm sich eine Axt aus dem Schuppen.

Während Arné das Fenster öffnete schaute sein Komplize José Lino nach seinem Schwager der auf einer Matratze lag bei angeschaltetem Fernsehen. Bei der Suche nach dem angeblich versteckten Millionen wachte der Brasilianer Lindo Mars auf und wollte sich wehren. Allerdings vermied Arné das mit diversen Hammerschlägen auf den Kopf. Aufgrund der Schreie des Ehemanns wachte die Schwester des Komplizen, Mirna Antonia Amarilla Maldonado auf, die im anderen Zimmer mit ihren Kindern schlief.

Ihr eigener Bruder José Lino schlug und fesselte sie. Danach ermordete er sie sowie seinen Neffen und seine Nichte mit Axtschlägen weil sie begannen zu weinen. Arné hielt währenddessen die Stellung vor dem Haus um zu überprüfen, das sich kein Nachbarn ungewollt dem Haus nähert.

Eine halbe Stunde später nachdem sie das ganze Haus durchsucht und die Fenster und Türen geschlossen hatten, flohen Arné Caballero Reyes und José Lino Amarilla Maldonado mit 400.000 Guaranies und drei Mobiltelefonen.

(Wochenblatt / Abc)

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

3 Kommentare zu “400.000 Guaranies und drei Mobiltelefone

  1. Öffendlich aufhängen und hängen lassen, bis sie verfault sind und von selbst runter fallen. Nicht mehr und nicht weniger.

  2. In einen Eisenkäfig einschweissen und dann aufhängen.
    Damit sie mehr Zeit haben über ihre Tat nachzudenken.

  3. @ Werner
    @ 9mm
    Willkommen im Mittelalter.
    Macht Euch mal keine Sorgen, Kindermörder haben kaum eine Chance, im Gefängnis zu überleben.
    Da werden Eure „genialen“ Ideen nicht gebraucht.