Lugo beschuldigt Franco weiterhin als Putschist

Asunción: Der Ex Präsident des Landes schoss verbal erneut gegen seinen Ex Vizepräsidenten Franco und bezeichnete ihn bei der Einweihung des neuen Frente Guasu Parteipostens als Putschist, der ein Paraguay aufbauen wolle was nur für einige wenige Ergebnisse bringt.

Lugo erklärte, dass mehr und mehr die Gesellschaft merkt, dass sie von Verrätern regiert werden und dass die Konsequenzen für die Putschisten noch spürbar werden. Seiner Meinung nach waren die Sanktionen zu sanft für die neue Führung.

Die neue Parteizentrale der Frente Guasun und Paraguay Resiste ist nur einen halben Block vom Präsidentenwohnsitz Mburuvicha Róga entfernt, gegenüber der Botschaft von Peru.

Noch vor Tagen war das luxuriöse zweistöckige Haus mit Pool für 426.000 US-Dollar zu verkaufen. Lugo jedoch betonte, es nicht käuflich erworben zu haben.

Die Proteste vor dem staatlichen Fernsehsender TV Publica brachte die jetzige Regierung auf die Idee, die Gehaltsliste derer zu kontrollieren, die da angestellt waren bzw. sind. Dabei kam zum Vorschein, dass der Staat zwischen 8 und 15 Millionen Guaranies monatlich an die Moderatoren zahlte, die wöchentlich eine einstündige Sendung präsentierten. Diese Zahlungen, wenn auch nicht sehr überhöht, stammen jedoch zum Großteil aus den beiden Wasserkraftwerken, die zusammen mit Argentinien und Brasilien betrieben werden.

(Wochenblatt / Abc)

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2 Kommentare zu “Lugo beschuldigt Franco weiterhin als Putschist

  1. Tja wenn man ableiten kann, dass ein Präsident nie hält was er ankündigt zu wollen, dann sehe ich das durchaus sehr positiv was Lugo da gegenüber Franco sagt. Da Präsidenten gewöhnlich nicht tun was sie „wollen“, wird dann doch das Gegenteil eintreten und Franco tut stattdessen was für alle gut ist :). Kann das mal einer für mich an Lugo weiterleiten?