Asunción: Das finale Design für das WM-Stadion des Club Olimpia steht fest. Das renommierte Architekturmagazin Dezeen veröffentlichte den Entwurf unter dem Titel “Die 23 Stadien der Weltmeisterschaft 2030“.
Unter den vorgestellten Arenen befindet sich das Modell des Stadions Osvaldo Domínguez Dibb in seiner endgültigen Gestaltung. Die Fassade unterscheidet sich deutlich von dem Entwurf, der noch im Jahr 2024 präsentiert worden war. Die Publikation hebt dieses Detail und den deutlichen Wandel im Vergleich zum ursprünglichen Design besonders hervor.
Für den Bau des Stadions Osvaldo Domínguez Dibb ist ein Budget von 80 Millionen US-Dollar veranschlagt. Die Arena soll im zweiten Halbjahr 2029 komplett fertiggestellt und übergeben werden.
Das Magazin Dezeen betonte, dass das endgültige Design vom argentinischen Architekturbüro Path Urban in Zusammenarbeit mit Nicole Hellmers Arquitectura stammt. „Das neue Stadion von Olimpia wird mit einer Kapazität von 46.000 Zuschauern das größte Paraguays sein“, hieß es.
Während der erste Entwurf noch geschwungener wirkte, präsentiert sich die neue Variante eckiger und moderner, mit Überdachungen für alle Tribünenränge. Ein weiteres markantes Detail: Über dem Schriftzug des Stadionnamens prangt das Gesicht eines Tigers – eine direkte Anspielung auf den Spitznamen des legendären Klubpräsidenten Osvaldo Domínguez Dibb.
Der Baubeginn ist bereits für das zweite Halbjahr dieses Jahres vorgesehen.
Wochenblatt / Popular
















Albert Rotzbremsn
Finde ich äusserst positiv, wenn in 4 Jahren die 22 Gesponsert-Content-Tafeln fürs Lossemmeln, um ein Kugel, die mit 240 km/h und 9,81 g daherfliegen kommt, versuchen mit dem Braini abzufedern, auch fürstlich entlohnt werden. Das löste bei mir immer so ein Jodeln-im-Weltall-Gefühl aus, wenn ich dies auch nur im TV gucken würde. Dafür sind mir jedoch die maximal 5.200 Lebenswochen zu schade. Das ist mathematisch gesehen ja immer so spannend wie Chanceons del Eurovision und Musikantenstadl auf einmal, wer da Kopfballweltmeister wird.
Schlussendlich geht es um viel Plata, die es zu verdiene gibt. Da stehen paragauys Politiker natürlich mit breit Smile auf dem Diente de Stockzahn zuvorderst und rufen lauthalt: „hier, hier“.
Da werden also mehrere zehntausend zufrüh Abgebogene mit dem Flugi 12.000+ km und mehr weit fliegen, um sich ein Kopfballspiel anzugucken? Ja! Das werden sie.
Ach ich böser Umweltsünder, nehme jetzt mal das Dreirad — wie von netten Politikern gefordert — um in der Despensa um die Ecke mal ein Pack Müllergebräu anschreiben zu lassen. Da ich keine Plata habe. Sage dem in der Despensa immer, er solle anschreiben, ich käme es dann auch ganz bestimmt artig bezahlen. Was ich auch immer mache. Nehme aber auch gleich wieder fünf Pack Müllergebräu auf Pump mit.
In jedem Fall freue ich mich schon jetzt darauf — so Gott will — wenn in 4 Jahren und 2 Wochen das Gegackere um die Kopfballweltmeisterschaften wieder am Abklingen sein wird. Ach wird das spannend, wer in 4 Jahren Kopfballweltmeister sein wird.
Persönlich habe ich bei dem Kopfballweltmeisterschaften USA-MEX-CAN kein einziges Werbetafeln-Lossemmeln geguckt. Na, ich habe mir einen Tag danach die Zusammenfassung der Zusammenfassung weggeklickt. Dabei ist mir aufgefallen, dass Deutschland, Paraguay und die Schweiz fast Kopfballmeister geworden wären.
Und jetzt?
Ach so.
Die Spanier sind Kopfballweltmeister.
Und jetzt?
Albert Rotzbremsn
„Werden mehrere zehntausend zufrüh Abgebogene mit dem Flugi 12.000+ km und mehr weit fliegen, um sich ein Kopfballspiel anzugucken“
Vergessen: Flugi 12.000+ km und mehr weit möchten sie bestimmt auch noch ZURÜCK fliegen. Das wären dann gemäss CalcApp 24.000+ km und mehr.
Um sich ein, ja ein kardinales Kopfballspiel anzugucken?
Seltsamerweise wird das mediale Gegackere hier plötzlich still. Dabei könnte beim Anschnitt dieses Themas durchaus auch etwas gesponserten Content gedruckt werden.
Albert Rotzbremsn
Ha, ha, ha, mindestens 6 zufrüh abgebogene Daumen-runter-Klickies (Stand: 27.07.2026), die sich keinen TV leisten können, um Kopfballmeisterschaften 2030 gucken zu können. Stattdessen 20, 200, 2.000, oder bis zu 20.000 km (das Doppelte, wenn wieder in Einzelhaft aufs Campo möchten).
Das wird dann bestimmt spannend, vor Ort die Punkte aufgrund Kenntnis höherer Mathematik summieren zu können imstande sein. Vor allem mit all den Müllerbräupacks und Chips intus.
Na, da gibt es ja jetzt schon welche, die sagen: „Deutschland wird Kopfballweltmeister“, und andere: „No no no, Paragauy Maestro Cabezada somos“ und noch andere: „D’Schwitz muess wieder schwitze und wird Kopfbau-Wältmeischteer“.
Und jetzt?