Asunción: Seit Donnerstag dürfte die Völlerei schon anhalten und am Ostersonntag ihren Abschluss finden. Am kommenden Montag könnte das Gejammer bei einigen groß sein, wenn man beim Alkohol oder fettem Essen übertrieben hat.
Anlässlich der Karwoche ist die Bevölkerung daran gewöhnt, reichlich Nahrung mit einem hohen Gehalt an Salz, Fett, Kohlenhydraten und alkoholischen Getränken zu sich zu nehmen, weshalb zur Vermeidung einer Dekompensation, insbesondere bei Menschen mit Grunderkrankungen, zu äußerster Vorsicht und Mäßigung des Konsums geraten wird.
Dr. Elvio Paredes vom Hospital de Clínicas sagte, dass Menschen mit zugrunde liegenden Krankheiten im Allgemeinen übermäßiges Fett und den Konsum alkoholischer Getränke vermeiden sollten, da dies ihre Krankheit verschlimmert, wie z. B. Gallenblasen- oder Nierensteinleiden, die Koliken verursachen können; sowie diejenigen mit einer Diagnose von Diabetes und Bluthochdruck, die entsprechend ihrer Ernährung sehr aufpassen müssen.
„Alles, was im Körper im Überfluss vorhanden ist oder in Fett oder Zucker umgewandelt wird, muss in Maßen erfolgen. Viel Fleisch kann auch Gicht, Nierenkoliken und Gastritis auslösen“, deutete er an.
Der Arzt erwähnte weiter, dass bei der Zubereitung und Handhabung von Lebensmitteln alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden sollten, da diese im Allgemeinen mehrere Tage lang gekocht werden und eine schlechte Konservierung dazu neigt, Enteritis und Gastroenteritis zu erzeugen. Er empfahl, dass es wichtig sei, alle Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten, um akute Infektionsbilder zu vermeiden.
Medikamente
In Bezug auf Patienten, die Medikamente gegen ihre Grunderkrankung einnehmen, betonte er, dass es wichtig sei, eine dauerhafte Medikation nicht absetzen, da ein Abbruch der Behandlung fatale Auswirkungen haben und den Gesundheitszustand verschlechtern kann.
Er wies auch darauf hin, dass es wichtig sei, sich körperlich zu betätigen und ständig Wasser zu trinken, um der Völlerei dieser Tage entgegenzuwirken.
Wochenblatt / Hoy / Beitragsbild Archiv











TejuJagua
Egal bei welchem Fest: inzwischen müssen diese Gesundheitsapostel den Menschen wirklich alles schlecht reden und versuchen zu verbieten.
Ich persönlich esse auch an Fest- und Feiertagen immer nur so viel, daß ich satt bin, Alkohol trinke ich überhaupt nicht und ich vestehe im Grunde genommen nicht, daß man über die Feiertage viel mehr isst als normal.
Aber ich bin der Meinung, das sollte jeder selber entscheiden. Und wer es übertreibt, muss halt mit Magen- und Kopfschmerzen leben.
Aber die Menschen schlemmen schließlich nur bei Feierlichkeiten – die Meisten wenigstens, weil sie sich das nicht alle Tage leisten können – und das sollte man ihnen auch gönnen.
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Diese ewigen moralinsauren Belehrungen, Ermahnungen, Ge- und Verbote gehen mir so langsam wirklich auf den Keks.
Muss
Fressen, saufen, johlen bis Magen- und Kopfschmerzen, dat ist den Eingeborenen doch egal. In der Werbung zeigens was es alles Gesundes für Magen- und Kopfschmerzen zu kaufen und reinzuhauen gibt. Keine Plata für Müllgebühr, aber fressen, saufen, johlen von Abend- bis Morgengrauen MUSS in den Genen, pardon, drin liegen.