Asunción: Auf Elektromobilität zu verzichten ist nicht zwingend, wenn man in Paraguay lebt, ganz besonders bei dem schönen Wetter. Für wen es kein Elektrocabrio sein muss, kann auch gerne dem Beispiel des Motorradfahrers folgen, der bei seine Eindrücke berichtet.
5000 km in Asunción und im Stadtgebiet; 90.000 Guaranies Energiekosten für diese Fahrt (Ladung). Mit meinem Auto habe ich Ausgaben von 5.000.000 Guaranies (Kraftstoff und Wartung) vermieden. Ich hatte keine Probleme auf den Straßen, ich fahre immer mit Vorsicht und Schutz.
Die Batterieladung ist so gut wie neu. Kein erkennbarer Abfall oder Verlust der Reichweite (immer 40 bis 45 km Reichweite pro Batterie, ich habe 2). Keine Probleme beim Aufladen (jede Steckdose/Stecker funktioniert). Größte Schwierigkeit: Schlaglöcher und Straßenunebenheiten.
Vergleicht man gleichwertige Motorräder (elektrisch vs. konventionell), so entsprechen die Kosten für Strom, 90.000 Guaranies pro 5000 km, mindestens 1,6 Millionen Gs für Wartung und Kraftstoff für das konventionelle Motorrad. Bezieht man den Verschleiß der Lithiumbatterie in die Berechnung ein, so liegen die jährlichen Kosten bei 300.000 Gs.
Wir haben uns bei der GNB von Mcal Lopez dafür eingesetzt, dass ein Parkplatz für Motorräder innerhalb des Bankgebäudes eingerichtet wird. Die Bank reagierte auf die beste Art und Weise: Sie kümmerte sich um eine Beschwerde.
Die Menschen werden sich bewusst, dass eine nachhaltige und wirtschaftlichere Mobilität für die Stadt machbar ist, und sie werden ermutigt. Das bringt Vorteile für die Luftqualität und für unseren Geldbeutel. Ich habe gerade 3 Elektromotorräder gesehen.
Das Hauptziel ist es, ein Beispiel zu geben und zu zeigen, dass es möglich und bequem ist, ein Elektromotorrad für die städtische Mikromobilität zu nutzen. In meinem speziellen Fall lasse ich das Auto zu Hause, wenn ich das Motorrad benutze.
In etwa einem Jahr habe ich 5000 km zurückgelegt. Lassen Sie uns unsere saubere Energie nutzen, um uns selbst zu transportieren. Das ist die beste Option für die Nutzung der von uns erzeugten elektrischen Energie!
MOTO ELÉCTRICA – 5000 km en Asunción y área metropolitana; 90 mil Gs de gasto c/ energía para ese recorrido (carga). Evité un gasto de 5.000.000 Gs con mi auto (combustible y mantenimiento). NO tuve ningún problema en las calles, siempre conduzco con prudencia y protección 👇 pic.twitter.com/I8668krzvW
— Victorio Oxilia Dávalos (@OxiliaVictorio) April 4, 2023











DerEulenspiegel
Solange nicht die erhöhten Anschaffungskosten sowie die in bestimmten Intervallen anfallenden Beschaffungskosten für neue Batterien nicht in ein reales Kalkulationsverhältnis gestellt werden, sind das alles Milchmädchenrechnungen. Insgesamt gesehen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie sich in der Dritten Welt innerhalb der nächsten 20 Jahren jemals eine Elektrifizierung im Fahrzeugverkehr durchsetzen wird, wenn überhaupt! In der Dritten Welt sind und bleiben die Infrastrukturverhältnisse stets in desolatem Zustand, die Elektrifizierung in weiten Teilen der Länder ist kaum oder überhaupt nicht vorhanden und die Entfernungen von A nach B sind meistens so weit, daß diese mit einer Batteriefüllung überhaupt nicht erreichbar sind. Wenn dann noch unterwegs die Möglichkeiten zum Laden der Batterien fehlen, dann sind diese grünen Spinnereien ohnehin reine Makulatur. Was überhaupt noch nicht zur Sprache in all diesen spinnigen Diskussionen kam, ist der Gebrauchtwagenexport von Europa und den USA in die Dritte Welt. Dieser Markt wird komplett zusammenbrechen, denn wer sollte bzw. könnte in der Dritten Welt gebrauchte E-Fahrzeuge erwerben? Den Schaden daraus haben die Fahrzeughalter in Europa/USA weil sie ihre Alt-Fahrzeuge nicht mehr an den Mann bringen, aber auch die Fahrzeughalter in der Dritten Welt, denn von wo bekommen diese dann künftig halbweg gut erhaltene Gebrauchtfahrzeuge? So gilt wie fast bei allen GRÜNEN IDEEN: Nichts ist zu Ende gedacht, weil von Laien und ideologischen Dummköpfen gemacht!
Petra Lauer
Nun, ein Motorrad ist kein Auto .Ich kann ja auch nicht Birnen mit Äpfel vergleichen. Daher für die Kosten kein richtiger Vergleich. Da müsste Ande erst mal ihre marode Stromleitungen in Schuss bringen. was nützt mir ein Elektrofahrzeug wenn der Strom nicht stabil ist. Zu Spitzenzeiten wenn im Hochsommer jeder die Aire laufen lässt Stelle ich mir die ganze Sache nicht so lustig vor. Erst mal diese Sache hier zu Ende denken. Solange Ande nicht investiert und ein sicheres Stromnetz aufbaut kann man das vergessen.
Muss
Habens erst gestern vorgerechnet, dass ein E-Scooter eine so schlechte Co2-Bilanz hat wie ein Auto. Da nimmt es mich wunder, wie gut denn die Co2-Bilanz eines Autos ist.
https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2022/01/warum-e-scooter-dem-klima-mehr-schaden-als-nuetzen
Asgard980
Elektro Energie wie schon einmal an Anderer Stelle hier Kommentiert ist in Städten wie Asuncion angebracht und auch Ökologisch auf den Land völlig fehl am Platz. Wasserstoff und E-Fuel sind die Zukunft und immer mehr Firmen verabschieden sich von der E-Auto Herstellung. Motorräder mit E Antrieb wer es mag soll es fahren aber das Gleiche Gefühl wie mit einen Geräuschvollen Motor der Singt und Heult beim Fahren kommt so eine E-Karre nicht mit. Ich will die Power spüren !!!