Asunción: Petropar hatte in der letzten Woche angekündigt, die Kraftstoffpreise zu senken, und den Privatsektor dazu gedrängt, diesem Beispiel zu folgen. Die Regierung traf die Entscheidung zur Kostensenkung in einer Woche voller politischer und sozialer Mobilisierungen, um die Spannungen unter Kontrolle zu halten. Die Entscheidung ist jedoch unhaltbar geworden, und in den kommenden Wochen wird es eine neue Erhöhung geben, wie Vertreter des Privatsektors bestätigten.
Paraguay ist zu 100 % von Kraftstoffimporten abhängig, was bedeutet, dass sich die internationalen Preise direkt auf die lokalen Kosten auswirken. Die Wertschwankungen werden jedoch nicht immer sofort berücksichtigt, da sich die Anpassungen aufgrund der von den Händlern verwalteten Lagerbestände verzögern können.
Darüber hinaus sind mehrere Gewerkschaften, vor allem im Privatsektor, der Meinung, dass die neuen Preise nicht tragbar sind, vor allem wegen des Wertes des Dollars – der im Einzelhandel bereits bei 8.000 Guaranies liegt -, der Probleme bei der Schifffahrt auf den Flüssen und der von den USA angekündigten Sanktionen gegen Länder, die Öl aus Venezuela beziehen.
Venezuela spielt eine wichtige Rolle beim Kauf und Verkauf von Öl, aber mehrere Länder stellen den Handel mit Caracas ein und haben nach der Ankündigung von Donald Trump und den Handelssanktionen bereits begonnen, auf andere Märkte zu setzen. Infolgedessen ist der Trend wieder aufwärts gerichtet.
Für den privaten Sektor wird Petropar seine Gewinnspanne auch nicht mehr lange aufrechterhalten können und muss nachjustieren, was zeigen würde, dass die jüngste Senkung die Gemüter der Demonstranten, sowohl der Rentner als auch breiter Gesellschaftsschichten, sowie der Opposition und des Nationalen Bauernverbandes (FNC) beruhigen sollte.
Wochenblatt / LPO














nmp299
Von April 2024 bis März 2025 ist der Ölpreis um 16% gesunken, weltweit.
Der Chart USD zu GS liegt bei nur! 8%, sprich Der Dollar ist nur um 8 Prozentpunkte gestiegen.
Alles und Jenes dem Dollar zuzuschreiben, klingt doch sehr unglaubwürdig.
Weder erklären 8% eine Steigerung der Lebensmittelpreise um knapp 30%, weder den Preis für einen Liter Kraftstoff.
Dieser müsste sogar sinken und nicht steigen und zwar um mindestens 500 GS, eher noch mehr.
Hier zeigt sich mal wieder der Umstand, dass die Taschen noch nicht voll genug sind und der Bürger von vorne bis hinten verarscht wird, ohne dass derjenige sich in der EU aufhalten muss, das geht auch ganz bequem hier.