Asunción: Eine Studie des Forschungsinstitutes CCR zeigt, wie sich das Profil des paraguayischen Verbrauchers in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt hat.
Der Studie zufolge lassen sich seit 2002 drei große Gruppen lokaler Verbraucher identifizieren: Markenbewusste (die auf der Marke basieren), sparsame (die den Preis priorisieren) und rationale (die das beste Preis-Leistungs-Verhältnis suchen).
Bis Ende 2025 werden sich 65 % der Verbraucher als rational, 30 % als Ökonomen und nur 5 % als markenorientiert bezeichnen.
Diese Verteilung steht im Gegensatz zu der von 2002, als die Rationalisten 44 %, die Markenbewussten 29 % und die Ökonomen 26 % ausmachten.
Während der Pandemie erreichte das rationale Profil einen Rekordwert von 73 %, während das Marken-Profil stark auf 13 % sank.
Seit 2022 hat sich der rationale Satz zwischen 55 % und 65 % stabilisiert, während sich die wirtschaftliche Quote aufgrund der zunehmenden Anzahl von Werbeaktionen, Rabatten und Preisaktivierungen auf 30 % im Jahr 2025 erholt hat.
„Die Verbraucher möchten ihre Kapitalrendite maximieren, was ihre rationalen und wirtschaftlichen Perspektiven stärkt. Die große Herausforderung besteht darin, die emotionale Bindung zu den Marken wiederherzustellen, um im Markensegment wieder Boden gutzumachen“, berichtete das Forschungsinstitut.
Wachstum
Die vom Unternehmen CCR durchgeführte Analyse der Kaufgewohnheiten paraguayischer Verbraucher zeigt auch ein starkes Wachstum im Supermarktsektor, der sein Verkaufsvolumen und seinen Umsatz in den letzten zwei Jahrzehnten um schätzungsweise 150 bis 180 Prozent steigern konnte.
„Der Supermarktsektor hat sich für Innovationen im Einkaufserlebnis entschieden, indem er sein Sortiment erweitert, die Produktaufteilung verbessert, praktische Verpackungen anbietet und Strategien zur Optimierung der Verbraucherausgaben verfolgt“, heißt es abschließend in dem Bericht des Forschungsinstituts.
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