Ciudad del Este: Das brasilianische Unternehmen Efisa wird in der zweiten Jahreshälfte 2026 eine Produktionsstätte für Verpackungen und Paletten mit einer geschätzten Investition von 9 Millionen US-Dollar errichten.
Dies gab der Geschäftsführer des Unternehmens, Romano Diel, nach seinem Treffen mit den stellvertretenden Ministern des MIC, Marco Riquelme (Industrie) und Rodrigo Maluff (Handel und Dienstleistungen), bekannt.
Das Unternehmen hat seinen Sitz im Süden Brasiliens und blickt auf eine jahrzehntelange Tradition in der Herstellung von Nägeln und Klammern für die Produktion von Paletten und Verpackungen zurück. Es handelt sich um Produkte, die in Rollen (Nägel, allerdings nicht aus Metall) aus Brasilien geliefert werden.
„Wir wollen die Verarbeitung im Land selbst vornehmen. Wir wollen, dass nur der Rohstoff, also der Dübel, importiert wird und der gesamte Verarbeitungsprozess in Paraguay stattfindet. Das bedeutet einen Mehrwert von 60 bis 70 %, sodass dieses Produkt nicht mehr aus Brasilien importiert wird, sondern das nationale Gütesiegel trägt”, fügte er hinzu.
Er bekräftigte, dass die Entscheidung von Efisa, Investitionen im Land zu tätigen, bereits getroffen sei, und schätzte, dass die neue Anlage in der zweiten Jahreshälfte oder Ende 2026 den Betrieb aufnehmen werde.
In Bezug auf die Vorteile, die das Land für die Entwicklung der Industrie, des Primärsektors und des Dienstleistungssektors bietet, erinnerte er daran, dass all dies auf der kürzlich in CDE stattfindenden Veranstaltung Paraguay Business Week deutlich geworden sei.
„Ich beziehe mich dabei auf die Steuerlast, die Nähe zum Staat, das Stromangebot, das das günstigste in Südamerika ist, Gesetze wie das 60/90-Gesetz und das Maquila-Gesetz, die den internationalen Handel und die Produktionskosten begünstigen, sowie die Bereitschaft der Behörden zur Entwicklung von Industrie- und Forstprojekten, um nur einige Beispiele zu nennen. Wir fühlen uns sehr unterstützt, zum Beispiel wurden wir hier im MIC von zwei Vizeministern empfangen”, erklärte er.
Über das Unternehmen
Efisa beschäftigt derzeit mehr als 400 Mitarbeiter, von denen viele ohne Erfahrung in das Unternehmen eingetreten sind, aber nach einer Schulung nun Fachleute auf ihrem Gebiet sind.
Das Unternehmen hob hervor, dass Paraguay eine junge Bevölkerung hat, die zwar geschult werden muss, aber sehr arbeitsfreundlich ist, berichtete das Ministerium für Industrie und Handel.
Das Unternehmen verfügt in Paraguay über vier Geschäftsbereiche, angefangen bei Forstwirtschaft, deren Erzeugnisse nach der Verarbeitung als Biomasse und Massivholz genutzt werden. Die Biomasse wird an mehr als 25 Firmenkunden im ganzen Land geliefert, während der andere Geschäftsbereich die Verarbeitung von Massivholz für den nationalen oder internationalen Markt ist.















