Asunción: Angesichts der Sommerhitze und steigender Besucherzahlen erinnert das Umweltministerium daran, dass Nationalparks keine Freibäder sind, und unterstreicht die Regeln zum Schutz von Flora, Fauna und der Sicherheit der Gäste.
Mit der Zunahme des Inlandstourismus während der Feiertage zum Jahresende betont das Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (MADES), dass die Nationalparks des Landes geschützte Gebiete sind. Sie dürfen nicht als Badeorte oder für Freizeitbäder in Flüssen oder Bächen genutzt werden. Die Institution fordert die Besucher auf, die Vorschriften strikt einzuhalten, um den Erhalt der Ökosysteme zu gewährleisten.
Erlaubte Aktivitäten und Einschränkungen
Laut MADES ist in den Nationalparks kontrollierter Tourismus, Wandern und Naturbeobachtung gestattet. Verboten sind jedoch alle Handlungen, die der Umwelt schaden, wie das Töten, Erschrecken oder Belästigen von Wildtieren, das Zerstören von Nestern oder Bauten sowie das Entnehmen von Pflanzen oder Materialien ohne Genehmigung. Ebenso untersagt sind der Konsum oder Verkauf von Alkohol, der Handel mit Waren oder Dienstleistungen, das Mitführen von Haustieren sowie die Nutzung von brennbaren oder explosiven Materialien.
Das Ministerium MADES erinnert zudem daran, dass Freizeitaktivitäten an nicht autorisierten Stellen – wie Zelten, Lagerfeuer, Picknicks oder Baden – verboten sind. Wanderwege mit hohem Schwierigkeitsgrad dürfen nicht ohne Begleitung eines Parkranger betreten werden. Besucher müssen sich zudem vor dem Betreten am Nationalpark-Eingang registrieren und allen Beschilderungen sowie Anweisungen des Personals Folge leisten.
Große Gruppen und Verantwortlichkeiten
Das Ministerium weist darauf hin, dass Gruppen von mehr als 15 Personen ihren Besuch vorab bei der Direktion für geschützte Wildgebiete anmelden müssen. Zudem tragen die Besucher die volle Verantwortung für Unfälle oder Zwischenfälle, die durch die Missachtung von Sicherheitsregeln oder gefährliche Aktivitäten entstehen.
Diese Maßnahmen dienen dem Schutz der Artenvielfalt und der Sicherheit der Touristen, insbesondere im Sommer, wenn der Zustrom zu den Nationalparks erheblich zunimmt.
Wochenblatt / El Nacional / Beitragsbild Archiv















