Effizienz-Offensive im Bildungswesen: Kostenlose Schulbusse sollen Schulschließungen in ländlichen Regionen abfedern

Asunción: Das Ministerium für Bildung und Wissenschaft (MEC) hat einen Vorschlag vorgelegt, der darauf abzielt, die Bildungsressourcen zu optimieren. Dies soll durch die strategische Schließung von Einrichtungen mit geringen Anmeldezahlen und die Einführung eines kostenlosen Schülertransportsystems erreicht werden, um den Zugang für alle Schüler zu gewährleisten.

Derzeit gibt es im Land mehr als 3.200 Schulen mit weniger als 50 Schülern und etwa 900 mit weniger als 20 Schülern, von denen viele in geringer Entfernung zueinander liegen. Die Maßnahme sieht vor, die Schüler in Bildungszentren mit besserer Infrastruktur und spezialisierten Lehrkräften zusammenzuführen. Ziel ist es, die Qualität des Lernens zu steigern und gerechtere Bedingungen für alle Schüler zu schaffen, insbesondere in ländlichen Gebieten.

Die Behörden des MEC betonten, dass der Vorschlag die Fortführung jener Schulen nicht beeinträchtigen wird, die in ihren Gemeinden eine unersetzliche soziale Funktion erfüllen. Die Bedeutung dieser Schulen als Räume für Integration und lokale Entwicklung werde ausdrücklich anerkannt.

Der Plan sieht vor, dass die von den Schließungen betroffenen Schüler durch ein kostenloses Schülertransportsystem befördert werden. Damit soll der Verbleib im Bildungssystem gesichert und logistische Schwierigkeiten verringert werden, mit denen Familien in entlegenen Gebieten häufig konfrontiert sind.

Diese Initiative des MEC ist Teil einer umfassenderen Anstrengung, die Effizienz des Bildungssystems zu steigern. Ressourcen und Dienstleistungen sollen in Institutionen mit größerem akademischen und sozialen Einfluss konzentriert werden, ohne dabei die spezifischen Bedürfnisse ländlicher Gemeinschaften aus den Augen zu verlieren.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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