Asunción: Der Ökonom Manuel Ferreira betonte, dass es an der Zeit sei, die Reform der staatlichen Rentenkasse in Angriff zu nehmen. Er erklärte, dass diese Diskussion schon längst hätte geführt werden müssen, da sich das Problem bereits seit 2014 hinziehe.
„Es ist nicht einfach zu lösen, weil es die Erwartungen vieler Menschen betrifft. Im Grunde ist es ein mathematisches Problem: Wenn nicht eine gewisse Summe an Geld eingezahlt wird, reicht es hinten und vorne nicht. Wir müssen über ein gerechtes und ausgewogenes System nachdenken, und dafür können wir keine so frühen Renteneintritte zulassen. Man muss die Möglichkeit prüfen, die Fristen zu verlängern; mit 45 Jahren in Rente zu gehen, ist Wahnsinn“, fasste er zusammen.
Für Ferreira ist es notwendig, das Rentensystem ernsthaft neu zu überdenken, da derzeit nur ein Bruchteil der Bevölkerung Zugang zu diesen Leistungen hat. Er wies darauf hin, dass lediglich 33 % der arbeitenden Paraguayer rentenversichert sind, während zwei Drittel keine Absicherung haben – wobei der Privatsektor das niedrigste Niveau aufweist. Zudem vertrat er die Ansicht, dass auch das aktuelle Modell des Sozialversicherungsinstituts IPS nicht ordnungsgemäß funktioniere.
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