Asunción: Paraguay schloss das Jahr 2025 mit einem deutlichen Wachstum bei den Niederlassungen von Ausländern ab, was ein erneutes Interesse an einer Ansiedlung im Land widerspiegelt.
Nach offiziellen Daten der nationalen Migrationsbehörde (DNM), aktualisiert zum 31. Dezember 2025, wurden 47.687 Residenz-Anträge registriert, was einer Steigerung von 63 % gegenüber 2024 entspricht. Im gleichen Zeitraum wurden 40.600 Aufenthaltsgenehmigungen erteilt, 42 % mehr als im Vorjahr.
Unter den Nationalitäten mit den meisten Ansiedlungen in Paraguay führt Brasilien die Liste mit 23.526 Residenten weit an, gefolgt von Argentinien mit 4.366. An dritter Stelle liegt Deutschland mit 1.652 Niederlassungen, während Bolivien mit 1.357 den vierten Platz und Spanien mit 1.023 den fünften Platz belegt.
Das Ranking der zehn Länder mit den meisten Ansiedlungen im Jahr 2025 wird vervollständigt durch Venezuela (847), die Niederlande (772), die Vereinigten Staaten (736), Russland (509) und Frankreich (492), was eine Vielfalt an Herkunftsländern und eine wachsende Präsenz sowohl regionaler als auch extra-regionaler Migranten belegt.
Bezüglich der Art der beantragten Residenzen wurden im Jahr 2025 insgesamt 34.875 Anträge auf temporäre Residenz gestellt, von denen 29.976 bewilligt wurden. Andererseits wurden 12.812 Anträge auf permanente Residenz gestellt, von denen schließlich 10.624 genehmigt wurden, was eine hohe Zustimmungsrate in beiden Kategorien zeigt.
Vorteile bei permanenter Residenz für Angehörige heimkehrender Paraguayer
Das Sekretariat für die Entwicklung rückkehrender Landsleute und Flüchtlinge (Sederrec) erinnert daran, dass ein spezielles Verfahren für die permanente Residenz von Ehepartnern, Kindern, Schwiegerkindern und minderjährigen Enkelkindern rückkehrender Paraguayer durch das “Repatriierungs-Zertifikat“ besteht. Dieses Zertifikat ermöglicht die Befreiung von Gebühren bei der Migrationsbehörde und der Nationalen Polizei.
Dienstleistungen und Erleichterungen für die migratorische Regulierung
Im Rahmen des stetigen Wachstums der Niederlassungen treiben staatliche Institutionen Mechanismen zur Unterstützung und Erleichterung von Migrationsformalitäten voran. Die Migrationsbehörde (DNM) kündigte den vorläufigen Kalender 2026 für das Programm MigraMóvil an, eine Initiative zur Dezentralisierung der Dienste. Die erste Ausgabe des Jahres ist für die zweite Februarwoche in Ciudad del Este geplant. Durch mobile Teams können Anträge für temporäre und permanente Residenzen sowie Verlängerungen direkt vor Ort bearbeitet werden.
Wochenblatt / Mas Encarnación















