Asunción: Der Wirtschaftsberater Amílcar Ferreira erklärte, dass die weltweiten politischen Spannungen das Misstrauen unter den Investoren schüren. Seiner Ansicht nach könnte dies zu einer Marktkorrektur führen, die auch als “Schwarzer Montag“ bekannt ist.
„Es kommen viele Elemente zusammen: Geopolitische Spannungen und insbesondere diese Woche könnte sehr unruhig werden. Der Goldpreis hat einen Wert von über 5.000 US-Dollar pro Unze erreicht, was ein historisches Rekordhoch darstellt, und Silber, ein weiterer mineralischer Rohstoff, hat die Marke von 100 US-Dollar überschritten. Es gibt ein wachsendes Misstrauen der Anleger gegenüber den traditionellen Instrumenten, aus denen sich die Anlageportfolios zusammensetzen“, gab er an.
Laut Ferreira tragen auch die Äußerungen von Donald Trump zur Verunsicherung an den Börsen bei, insbesondere seine Aussagen über eine mögliche Annektierung Grönlands. Große Banken, so erklärte er, trennen sich von ihren Wertpapieren und flüchten in Gold sowie andere Finanzinstrumente in Fremdwährungen.
Ferreira führte zudem an, dass auch der Regierungswechsel in Japan – der am stärksten verschuldeten Volkswirtschaft der Welt – gleichermaßen Misstrauen bei den Investoren hervorruft.
Wochenblatt / Megacadena / Beitragsbild Archiv














