Encarnación: Einer der Verdächtigen im Mordfall an dem ehemaligen Dinac-Präsidenten Félix Kanazawa gab heute einige Erklärungen ab, blieb dabei jedoch vorsichtig. Dies waren seine Äußerungen.
Óscar Darío Zacarías Maciel (35) ist einer der Festgenommenen nach dem Mord an dem ehemaligen Leiter der Dinac (Zivile Luftfahrtbehörde), Félix Kanazawa. Der Verdächtige gab heute knappe Erklärungen gegenüber der Presse ab.
Auf die Frage, wie er in den Besitz von Kanazawas Telefon gelangt sei – von dem aus Millionen-Einkäufe in Geschäften in Alto Paraná getätigt wurden – antwortete er, er habe es für 500.000 Guaraní gekauft. Den Kontakt für das Telefon habe er über den Facebook-Messenger mit dem anderen Festgenommenen, dem Militärangehörigen Remigio Llano López, hergestellt, da dieser das Handy über das soziale Netzwerk verkauft haben soll.
Als er darauf angesprochen wurde, ob er von den auf dem Handy geöffneten Bankkonten wusste, verweigerte er die Antwort. Er behauptete zudem, sein Anwalt habe bereits Erklärungen abgegeben, und betonte seine Unschuld: „Ich bin an nichts beteiligt“, hielt er fest.
Festgenommene stehen der Staatsanwaltschaft zur Verfügung
Der andere Festgenommene, Remigio Llano López, sprach ebenfalls mit den Medien; er beschränkte sich jedoch auf die Aussage: „Ich werde mir Kommentare sparen“ und bat zudem um „Entschuldigung für die Situation“. Auf die direkte Frage nach seiner Unschuld lautete seine Antwort erneut: „Kein Kommentar“.
Kommissar Juan Pereira, Direktor der Abteilung gegen Entführung und Terrorismus, bestätigte, dass beide Festgenommenen dem Publico Ministerio (Staatsanwaltschaft) zur Verfügung stehen. In Bezug auf die Ermittlungen gab er bekannt, dass verschiedene Razzien durchgeführt und Beweismittel gesammelt wurden. Man warte nun auf die „technische Untersuchung“ der Kriminaltechnik. Hinzu kommt der Fund von Kanazawas Geländewagen, der heute Nachmittag in Itapúa registriert wurde.
Wochenblatt / Abc Color















