Capiatá: Ein landesweiter Stromausfall zwang das Personal des Distriktkrankenhauses dazu, eine Notoperation ausschließlich mit dem Licht von Mobiltelefonen fortzuführen, nachdem während des Eingriffs sowohl das Stromnetz als auch der Notstromgenerator ausgefallen waren.
Der Stromausfall ereignete sich am Mittwochnachmittag und betraf weite Teile des Landes. Im Krankenhaus funktionierte die Notstromversorgung aufgrund von Fehlern am Generator und einer Überlastung der Batterie eines der Geräte nicht stabil. Dies zwang das medizinische Personal, die Beleuchtung zu improvisieren, um die Operation nicht unterbrechen zu müssen.
Die Patientin befand sich bereits in den Wehen, als Komplikationen auftraten, die einen Notkaiserschnitt erforderlich machten. Angesichts des Lichtmangels entschied das Ärzteteam, den Eingriff mit den Taschenlampen ihrer Mobiltelefone fortzusetzen, um das Leben der Mutter und des Neugeborenen zu retten.
Trotz der schwierigen Umstände verlief die Operation erfolgreich. Wie die Krankenhausleitung bestätigte, sind sowohl die Mutter als auch das Baby wohlauf. Der Direktor des Zentrums, Osvaldo Franco, lobte die Reaktionsfähigkeit des Personals und betonte, wie wichtig es sei, die Backup-Systeme zu überprüfen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.
Wochenblatt / El Nacional















