Ende der Zettelwirtschaft: Standesamt und Justiz feiern Erfolg der Online-Plattform

Asunción: Seit seiner Einführung im Juli 2025 hat das System zur elektronischen Eintragung von Gerichtsurteilen bereits die Registrierung von mehr als 4.400 Beschlüssen im ganzen Land ermöglicht. Das Werkzeug trägt dazu bei, die Transparenz der Prozesse zu stärken, unnötige Zwischenschritte zu eliminieren und die Kosten für die Nutzer zu senken.

Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Arbeitsgruppe zur Digitalisierung von Verwaltungsabläufen zwischen dem Standesamt (Registro del Estado Civil) und der Justizbehörde vorgestellt. Dabei wurden Daten und Berichte über die Inbetriebnahme dieses Systems präsentiert, welches die Verwaltungsverfahren im Zusammenhang mit der Eintragung von Gerichtsbeschlüssen durch elektronische Amtsschreiben modernisiert.

Ein Schritt zur Modernisierung des Justizsystems

Der Vizeminister für Justiz, Rafael Caballero, betonte, dass die digitale Plattform einen entscheidenden Schritt zur Modernisierung des Justizsystems und zur Optimierung öffentlicher Dienstleistungen darstellt. Sie ermöglicht eine sichere Vernetzung der Datenbanken der Justiz und des Justizministeriums.

Maximiliano Ayala, Generaldirektor des Standesamtes, erklärte, dass der Jahresdurchschnitt der bearbeiteten Akten früher bei etwa 1.200 lag. In weniger als einem Jahr hat die Plattform nun bereits über 4.400 registrierte Gerichtsurteile erreicht – eine vervierfachte Effizienz.

Erleichterung für Fachleute

Ayala wies zudem darauf hin, dass der Einsatz technologischer Hilfsmittel die Arbeit für Fachleute (wie Anwälte und Notare) erheblich erleichtert. Diese müssen keine physischen Dokumente mehr einreichen oder persönlich erscheinen, da die Eintragungen nun vollständig aus der Ferne vorgenommen werden können.

Wochenblatt / IP Paraguay

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