Zuckerrohr-Saison 2026: Zwischen Rekordernte und Kostendruck

Mauricio José Troche: Die Zuckerrohrernte 2026 weckt bei den Produzenten in der Gegend von Mauricio José Troche positive Erwartungen. Das Szenario ist geprägt von günstigen klimatischen Bedingungen, wird jedoch durch steigende Produktionskosten und Herausforderungen bei der Vermarktung getrübt.

Jorge Denis, ein Produzent aus dem Departement Guairá, gab an, dass der Beginn der Ernte für Mai geplant ist. Er betonte, dass die Entwicklung der Zuckerrohrfelder produktiv gesehen positiv verlaufe, nachdem ein anfängliches Wasserdefizit zu Jahresbeginn durch rechtzeitige Regenfälle ausgeglichen werden konnte. Dennoch bleibe der Sektor wachsam gegenüber möglichem frühen Frost, ein Faktor, der den Endertrag stark beeinflussen kann.

Der Produzent erklärte, dass sich die Landwirte weiterhin auf die Verbesserung der agronomischen Bewirtschaftung konzentrieren, um die Produktivität zu optimieren und Risiken zu senken. „Obwohl viel von den klimatischen Bedingungen abhängt, wissen wir, dass eine gute Bewirtschaftung unserer Parzellen entscheidend ist“, so Denis, wobei er die Bedeutung technischer Planung und Sorgfalt während des gesamten Zyklus hervorhob.

In Bezug auf die Finanzen warnte Denis, dass die Produktion von Jahr zu Jahr teurer werde. Dies liege vor allem an den steigenden Preisen für Betriebsmittel wie Düngemittel sowie an den Auswirkungen der Kraftstoffpreise, während der an die Produzenten gezahlte Preis keine signifikanten Veränderungen aufweise. „Die Produktionskosten liegen zwischen 10 und 12 Millionen Guaranies pro Hektar. Von einem gut vorbereiteten Hektar können wir bei passendem Wetter zwischen 80 und 100 Tonnen ernten“, rechnete er vor.

Hinsichtlich des Marktes erwähnte er, dass das staatliche Unternehmen Petropar nach Gesprächen mit dem Verband der Zuckerrohranbauer von Mauricio José Troche Zusagen gemacht habe. Dazu gehören die Bestätigung der Alkohol-Saison 2026 und der Kauf von 100 % des Zuckerrrohrs von den registrierten Produzenten der Anlage.

Zusammenfassend steuert der Zuckerrohrsektor auf eine neue Kampagne mit moderat positiven Erwartungen zu, gestützt auf das Wetter und die Planungssicherheit durch Petropar, aber unter dem anhaltenden Druck stetig steigender Kosten.

Wochenblatt / Megacadena / Beitragsbild Archiv

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