Foto von geschlachteter Katze im Gefängnis von Coronel Oviedo alarmiert Behörden

Coronel Oviedo: Eine bekannte Tierschutz-Organisation hat die angebliche Schlachtung einer Katze in der Regionalstrafanstalt von Coronel Oviedo angezeigt. Der Fall wird bereits von den Behörden untersucht, um den Sachverhalt zu klären.

Der Vorfall

Die Social-Media-Seite Olfateando Huellas meldete, dass in der Regionalstrafanstalt von Coronel Oviedo Katzen geschlachtet würden, und forderte ein offizielles Eingreifen der Staatsanwaltschaft. Laut der Veröffentlichung wurde der Fall bereits über die Website der Nationalen Direktion für Verteidigung, Gesundheit und Wohlergehen von Tieren (Dirección Nacional de Defensa, Salud y Bienestar Animal) gemeldet.

Héctor Rubín, der Exekutivdirektor der Institution, erklärte gegenüber der Zeitung Última Hora, dass er bereits vor der Verbreitung des Fotos, das die angeblich geschlachtete Katze zeigt, ein Gespräch mit dem Justizminister Rodrigo Nicora geführt habe. Daraufhin wurde eine Untersuchung eingeleitet.

Vorläufige Ergebnisse

Rubín wies darauf hin, dass erste Berichte darauf hindeuten, dass es sich um ein Kaninchen und nicht um eine Katze handelt. Er stellte jedoch klar, dass die Untersuchung mit Sicherheit feststellen wird, um welches Tier es sich handelt. Der Fall wird zudem an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet, um die gesetzlichen Bestimmungen zu erfüllen.

„Nichts kann ausgeschlossen werden. Wir müssen ermitteln und der Sache auf den Grund gehen“, betonte Rubín.

Das Justizministerium teilte mit, dass es in Kürze Neuigkeiten dazu geben werde.

Justiz stellt klar: Es handelt sich um ein Kaninchen

In einer offiziellen Mitteilung gab das Justizministerium bekannt, dass es sich bei dem Tier auf dem Foto nicht um eine Katze handelt. Eine interne Untersuchung bestätigte, dass die gefundenen Überreste von einem Kaninchen stammen.

In der Mitteilung forderte das Ministerium dazu auf, „verantwortungsbewusst mit der Verbreitung von Informationen umzugehen und das Teilen unvifizierter Inhalte zu vermeiden“, da diese „unnötige Verwirrung oder Alarmbereitschaft auslösen können“.

Wochenblatt / Última Hora

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