Asunción: Die Route sollte am 8. Juni kurz vor Beginn der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 starten. Doch die Fluggesellschaft hat beschlossen, den Betrieb auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Die paraguayische Zivilluftfahrtbehörde (Dinac) schließt mangelnde Nachfrage aus und macht die hohen Treibstoffpreise verantwortlich.
Der Präsident der Nationalen Direktion für Zivilluftfahrt (Dinac), Nelson Mendoza, bestätigte, dass die Fluggesellschaft Gol Linhas Aéreas den Start der Direktflüge zwischen Asunción und Miami verschoben hat. Geplant war der Erstflug für den 8. Juni, pünktlich zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft.
Wie Mendoza erklärte, wurde die Entscheidung an diesem Dienstag offiziell mitgeteilt. Zwar nennt das Schreiben keine Details, doch die Dinac sieht den Hauptgrund im massiven Anstieg der Treibstoffpreise. „Der Start einer neuen Route bringt immer zusätzliche Kosten mit sich. Wenn der Treibstoffpreis etwa 40 % des Ticketpreises ausmacht, wird die Operation besonders auf Langstrecken komplex“, so Mendoza.
Keine endgültige Absage
Der Leiter der Dinac stellte klar, dass es sich nicht um eine endgültige Einstellung der Route handelt, sondern um eine Verschiebung ohne festes Datum. „Es gibt noch nichts Konkretes. Es könnte in einem Monat sein oder erst nächstes Jahr“, gab er zu verstehen.
Spekulationen über eine zu geringe Ticketnachfrage wies er zurück: „Im Gegenteil, die Erwartungen sind groß. Das merkt man an den ständigen Anfragen der Passagiere.“
Bezüglich der Fluggäste, die bereits Tickets erworben haben, betonte Mendoza, dass die Fluggesellschaft gemäß ihrer Geschäftsbedingungen verantwortlich sei: „Es ist ein seriöses Unternehmen. Sie werden sich mit den Kunden in Verbindung setzen, um Rückerstattungen oder Umbuchungen zeitnah abzuwickeln.“ Die Airline betonte abschließend ihre Absicht, die Zusammenarbeit mit den paraguayischen Behörden fortzusetzen und über Neuigkeiten zur Wiederaufnahme der Pläne zeitnah zu informieren.
Wochenblatt / Ultima Hora / Beitragsbild Archiv















