Lambaré: Ein fatales Ereignis erschütterte am Sonntagmorgen das Viertel Santa Luisa in Lambaré, nachdem in einer Mietwohnung zwei leblose Körper aufgefunden wurden.
Bei den Verstorbenen handelt es sich um die 26-jährige Mónica Idalia González Piazzoli und ihren 7-jährigen Sohn, der mit den Initialen Z.G.V.G. identifiziert wurde. Nach der aktuellen Ermittlungshypothese tötete die Frau den Jungen und beschloss anschließend, sich selbst das Leben zu nehmen.
Die Eigentümerin der Immobilie, Mercedes Fariña, fand die beiden leblosen Opfer. Zuvor hatte sie einen Anruf von González‘ Lebensgefährten erhalten, der sich auf einer Reise im Landesinneren befindet. Dieser hatte die Vermieterin gebeten, nach der Familie zu sehen, da seine Partnerin nicht mehr auf Anrufe und Nachrichten reagierte. Als sie vor Ort eintraf, stieß sie auf die makabre Szene.
Ein Abschiedsbrief – den die Frau verfasst und in ihrem WhatsApp-Status geteilt hatte – spricht von Misshandlungen und sexuellem Missbrauch an ihrem Sohn durch ihren Ex-Partner und biologischen Vater des Kindes, von dem sie sich vor längerer Zeit getrennt hatte.
„Mein Herz erträgt so viel Schmerz, so viel Leiden und mein Kind leiden zu sehen, nicht mehr. Es vergeht kein einziger Tag, an dem er sich nicht an alles erinnert, was dieser Widerling ihm angetan hat […] Ich hoffe, dass nach meinem Tod Gerechtigkeit widerfährt“, heißt es in dem Text.
Beamte des 4. Polizeireviers von Lambaré und die Kriminaltechnik nahmen gemeinsam mit der diensthabenden Staatsanwältin Nora Cubilla die Ermittlungen auf, die im Namen der Staatsanwaltschaft (Ministerio Público) ein Verfahren eingeleitet hat.
Wochenblatt / Hoy















