Schluss mit dem Termin-Wirrwarr: Politikerin will den Vatertag radikal reformieren

Asunción: Die Abgeordnete Virina Villanueva hat im Kongress einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der vorschlägt, den 16. Juni als festes Datum für den Vatertag in Paraguay zu verankern.

Die Initiative zielt darauf ab, die bisherige Regelung – die Feier am jeweils dritten Sonntag im Juni – zu ersetzen. Laut der Parlamentarierin soll damit der Vaterfigur und ihrer Rolle innerhalb der paraguayischen Familie stärkere Anerkennung verliehen werden.

Der Vorschlag argumentiert zudem mit der Notwendigkeit, den Vatertag an andere bereits fest etablierte Feiertage anzupassen, da die Vaterfigur eine grundlegende Säule der Gesellschaft darstelle. Villanueva schlägt sogar vor, José Gaspar Rodríguez de Francia als “Vater der paraguayischen Nation“ zu ehren, wodurch dem Gesetzesprojekt eine historische und symbolische Komponente hinzugefügt wird.

Die Initiative hat im politischen und gesellschaftlichen Raum bereits Debatten ausgelöst, da der Vatertag in Paraguay traditionell am dritten Sonntag im Juni begangen wird. Der Entwurf muss nun im Kongress analysiert werden, wo seine Umsetzbarkeit und die eventuellen Auswirkungen auf den offiziellen Gedenkkalender des Landes geprüft werden.

Das Projekt durchläuft nun die parlamentarischen Instanzen und stößt gleichzeitig eine Diskussion darüber an, wie der Vatertag in Paraguay gefeiert werden soll. Im Falle einer Verabschiedung würde der 16. Juni als festes Datum festgeschrieben und die Feier landesweit mit einem symbolischen und historischen Fokus vereinheitlicht.

Wochenblatt / Megacadena

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