Neues „Spielzeug“ für den Nachwuchs des ehemaligen Gouverneurs von Alto Paraná: schlappe 1,1 Milliarden Guaraníes

Ciudad del Este: Während manche Babys schon mit einer einfachen Spazierfahrt im Kinderwagen oder im Arm der Eltern zufrieden sind, wird der gerade mal ein Monat alte Spross des Colorado-Politikers künftig in einem Ferrari spazieren gefahren – damit er „nachts endlich aufhört zu heulen“.

Das Baby im Ferrari, das jetzt alle Gemüter erregt – und wie wurde man eigentlich dir als Baby herumgetragen? Auf dem Schubkarren? Im Arm? Mit einem alten Wiegenlied, damit du endlich einschläfst? Kaum zu vergleichen mit dem Luxusleben mancher Kleinen heutzutage – vor allem dem des Unternehmers und ehemaligen Gouverneurs von Alto Paraná (2018–2023), Roberto González Vaesken. Der macht keine Umstände und hat seinem Sprössling gleich mal ein ganz „besonderes Spielzeug“ geschenkt.

Wie der selbsternannte „Thor“ aus Paraguay selbst erzählt, beruhigt sich sein Sohn nur, wenn er im Auto spazieren gefahren wird – also hat er sich entschieden, ihm diesen Wunsch zu erfüllen. „Der kleine Robertito nervt mich um 2, 3, 4 Uhr morgens voll an, er will unbedingt in diesem kleinen Autofahrzeug mitfahren. Na ja… neuer Sohn, da muss man eben gehorchen“, sagte er lachend in einem Video, das binnen kurzer Zeit viral ging.

Der kleine Roberto Luis, jüngster Sohn des ehemaligen Gouverneurs, kam erst am 17. Juni 2026 zur Welt – und hat damit schon jetzt ein „Fahrzeug“, von dem sich die meisten Erwachsenen nicht mal träumen lassen.

Der Politiker wurde in einem Autohaus gefilmt, als er das Brüllen seiner neuen „Perle“ testete: eine Ferrari Portofino, ein Luxussportwagen, dessen kräftiger V8-Motor gleich den ganzen Ort zum Beben brachte.

Die Modelle Ferrari Portofino und Portofino M zeichnen sich durch ein versenkbares Hardtop aus und gehören zur absoluten Exklusivlinie des italienischen Herstellers. In Paraguay kommen die wenigen Exemplare, die hier unterwegs sind, ausschließlich über Sonderimporte und werden fast immer auf Bestellung geholt.

Ein gebrauchtes Modell der Baujahre 2019 oder 2020 schlägt schon mit rund 1,166 Milliarden Guaraní zu Buche – umgerechnet etwa 150.000 bis 170.000 US-Dollar FOB, ohne Zollabfertigung und weitere Importkosten versteht sich. Auch an Power fehlt es dem Wagen nicht: In nur 3,5 Sekunden rast er von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von fast 320 km/h.

Und die Kommentare ließen nicht lange auf sich warten

Der Kauf des „Kleinautos“ für Robertito löste in den sozialen Netzwerken die unterschiedlichsten Reaktionen aus: Einige nahmen es mit Humor, andere rügten die offensichtliche Zurschaustellung von Reichtum.

„Ich hab mir gleich drei davon geholt: eins schwarz, zwei weiß. Hab sie einfach in meinen Rucksack gesteckt und meinen Kindern mitgebracht“, scherzte Richi Benítez – und meinte damit natürlich die Spielzeugmodelle aus dem Supermarkt.

„Reine Protzerei! Aber na ja, der kleine Robertito kann es sich ja leisten“, kommentierte María Cabral trocken.

Wochenblatt / Extra

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