Chinesischer Krypto-Investor stürzt aus dem 30. Stock des Jade Park in den Tod

Asunción: Ein chinesischer Staatsbürger ist gestorben, nachdem er aus einer Höhe von etwa 100 Metern vom Gebäude Jade Park im Stadtteil Trinidad in Asunción gestürzt ist. Ob Fremdverschulden vorliegt kann aktuell noch nicht gesagt werden.

Ein chinesischer Staatsbürger ist in den frühen Morgenstunden des vergangenen Freitags gestorben, nachdem er aus dem 30. Stock des Gebäudes Jade Park gestürzt war. Das Gebäude befindet sich an der Kreuzung der Straßen Congreso de Colombia und der Avenue Santísima Trinidad im Stadtteil Trinidad in Asunción.

Der Fall wird von der Polizei und der Staatsanwaltschaft untersucht, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Hypothese ausschließen. Das Opfer wurde vorläufig als der volljährige Harry Chun Tak Yeh identifiziert. Seine Leiche wurde gegen 04:30 Uhr auf dem Boden liegend und mit einer schwarzen Plastiktüte bedeckt aufgefunden.

Yeh stieg bereits 2013 in Bitcoin-Investments (BTC) ein und gründete den Krypto-Hedgefonds Quantum Fintech Group. Zudem war er Seed-Investor bei den Krypto-Plattformen LIF3 und L3 Reserve.

Beamte des 12. Polizeireviers begaben sich nach einem Notruf beim System 911 zum Tatort und stellten den Tod fest. Aufgrund des Sturzes aus geschätzten 100 Metern Höhe erlitt das Opfer schwere Verletzungen, was den Identifizierungsprozess zunächst erschwerte.

Staatsanwältin María del Carmen Palazón untersuchte daraufhin in Begleitung von Beamten der Kriminalabteilung und der Mordkommission der Nationalen Polizei die Wohnung im 30. Stock, in der der Verstorbene Berichten zufolge wohnte.

Den ersten von den Ermittlern gesammelten Daten zufolge standen die Türen der Immobilie offen, während das Innere völlig verwüstet war. Es befand sich keine Person in der Wohnung.

Die Einsatzkräfte begaben sich auch in den 27. Stock, wo die Partnerin des Verstorbenen lebt, eine 29-jährige brasilianische Staatsbürgerin namens Isadora de Proenca Braganholo Carvalho. Die Frau gab gegenüber den Behörden an, nichts von dem Vorfall gewusst zu haben.

Der Polizeidirektor von Asunción, Generalinspektor Francisco Ávalos, erklärte in einem Interview, dass sich die Ermittlungen noch in einem Anfangsstadium befinden und noch nicht festgestellt werden kann, wie es zu dem Sturz kam.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde die Leiche in das Justizleichenhaus überführt, wo eine Autopsie sowie entsprechende rechtsmedizinische Untersuchungen durchgeführt werden, um die Identität vollständig zu bestätigen und weitere relevante Elemente für die Ermittlung zu klären.

Ávalos wies zudem darauf hin, dass die Bergung der Leiche aufgrund der Komplexität des Verfahrens erst gegen Mittag stattfinden konnte. Später beantragte die Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbefehl für die Wohnung des Verstorbenen, um die Suche nach Beweismitteln zu vertiefen.

Die Ermittler versuchen herauszufinden, was sich vor dem Sturz in der Immobilie ereignet hat, und festzustellen, ob es Anhaltspunkte gibt, die eine Rekonstruktion der letzten Momente des Opfers ermöglichen.

Wochenblatt / El Nacional / Foto: Wochenblatt

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