Ein Auge Blau, eines Braun: Dieser Polizeihund auf Teilzeit ist der Star von Capiatá

Capiatá: Seit mehreren Monaten begleitet der kleine Hund “Muchacho“ bereits die Polizeihauptmeisterin Elizabeth Gaona aus Capiatá bei ihrer täglichen Arbeit – und ist in der Stadt praktisch schon zu einem Helden geworden.

Obwohl er eine eigene Familie hat, kommt er fast täglich, um seiner Polizeikollegin zu helfen – insbesondere bei der Verkehrskontrolle im Umfeld einer örtlichen Schule. Seine Arbeit verrichtet er so diszipliniert, dass die Beamtin ihm eine eigene Uniform besorgt hat, die ihn gleichzeitig vor dem vorbeifahrenden Autoverkehr schützen soll.

Abgesehen von seiner Arbeit an der Seite der Polizistin ist “Muchacho“ vor allem ein großer Fan von Empanadas, die er sich stets schmecken lässt, sobald er seine Arbeit gut erledigt hat.

Beamtin Gaona erklärt: „Ich versehe meinen Dienst in der Abteilung für Sicherheit an Bildungseinrichtungen der Nationalpolizei. Meine Hauptaufgabe ist die Absicherung der Schule Margarita Veia de Bibolini, die an der ehemaligen Route 1 bei Kilometer 19,5 liegt.“

Sie stellt klar: „’Muchacho‘ hat seine menschliche Familie, aber er kommt gelaufen, sobald er meine Trillerpfeife hört. Er begleitet mich vor allem zu den Schulbeginn- und Schulschlusszeiten. Er ist etwa sechs Monate alt und wohnt etwa einen halben Häuserblock von der Schule entfernt, an der ich arbeite.“

Darüber, wie er in ihr Leben trat, erzählt Beamtin Gaona: „Seit vier Monaten kommt er immer wieder zu mir. Ich habe ihm Trockenfutter mitgebracht, und er ist ständig an meiner Seite. Nach einer Weile habe ich ihm eine Warnweste angelegt, weil er mir auf Schritt und Tritt folgte – und so arbeiten wir nun zu den Stoßzeiten an der Schule zusammen.“

Sie erwähnte, dass “Muchachos“ Besitzerin Viky heißt, und ergänzte: „Als Belohnung für seine gute Arbeit kaufe ich ihm meistens eine Empanada – manchmal frisst er sogar zwei. Ich kaufe sie ihm, weil er so tüchtig und ein Frühaufsteher ist. Danach geht er nach Hause.“

Zudem hob sie hervor: „’Muchacho‘ versteht sich blendend mit den Schulkindern und mit den Leuten erst recht. Er begleitet die Schüler und ist immer an meiner Seite, er verliert nie die Aufmerksamkeit. Er weiß, wie man die Straße überquert, geht hin und her – deshalb habe ich ihm die Reflektorweste angezogen, damit die Autofahrer ihn gut sehen können.“

Zur Reaktion der Passanten sagte die Polizistin: „Die Leute schmunzeln einfach, wenn sie ihn sehen, manchmal schenken sie ihm Trockenfutter, Knochen oder Fleischreste. Er fehlt nie, er ist praktisch mein Dienstassistent. Vor Kurzem habe ich erfahren, dass er zu Hause eigentlich ’Ruky‘ heißt. Aber ich habe ihn ’Muchacho‘ genannt, weil er so schöne Augen hat – eines ist hellblau, das andere braun.“

@mujer_maravilla06

♬ sonido original – Mujer Maravilla

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