Encarnación: Isabel und Manuel, ein Paar aus der Schweiz mit Wohnsitz in Monaco, reisten anlässlich der WRC ueno Rally del Paraguay ins Land und nutzten ihren Aufenthalt, um verschiedene Reiseziele zu erkunden.
Sie hoben die Schönheit der Uferpromenade von Encarnación, die lokale Gastronomie und ganz besonders die Herzlichkeit der Paraguayer hervor.
Von Monaco – einer der weltweit am engsten mit dem Motorsport verbundenen Städte – bis nach Encarnación, dem Austragungsort der WRC ueno Rally del Paraguay: Das war Teil der Reise eines Schweizer Paares, das nach Paraguay flog, um einen Wettkampf hautnah mitzuerleben, der sich aus ihrer Sicht zu einem neuen Referenzpunkt des internationalen Rallyesports entwickelt hat.
„Wir leben in Monaco, der Heimat des Rallyesports und des Großen Preises, und wir wollten den besten Rallye-Zirkus der Welt kennenlernen“, erklärte Isabel gegenüber dem Radiosender 102.5 FM Itapúa. Das Paar reist bereits seit rund drei Wochen durch Paraguay.
Drei Wochen Rundreise durch Paraguay
Ihre Erfahrung beschränkte sich keineswegs nur auf Encarnación oder die Welt des Motorsports. Während ihres Aufenthalts besuchten die Touristen verschiedene Orte des Landes, darunter San Bernardino, Altos, La Colmena und Santa María de Fe – ein Ziel, das sie mit besonderer Begeisterung beschrieben. „Wir sind absolut begeistert von Paraguay“, betonte sie.
Auch die Gastronomie nimmt in ihren Erinnerungen einen hohen Stellenwert ein. Unter den Gerichten, die die Besucher eroberten, nannten sie den Vori Vori, den sie als “die beste Suppe der Welt“ bezeichneten.
Doch wenn es etwas gab, das sie wirklich überraschte, dann war es die Gastfreundschaft. „Was uns neben dem Vori Vori am meisten gefällt, sind die Menschen“, hob die Besucherin hervor.
Encarnación als eine der größten Überraschungen
Das Paar traf in den Tagen nach dem Wettkampf in Encarnación ein und räumte ein, dass ihr erster Eindruck stark vom Trubel der Großveranstaltung und den Wetterbedingungen geprägt war.
„Wir kamen mitten im Chaos an, kurz nach dem Ende der Rallye“, berichtete sie und erwähnte auch die Unwetter und das schlechte Wetter dieser Tage. Diese Wahrnehmung wandelte sich jedoch schnell.
Die Besucherin lobte insbesondere die Uferpromenade, die Aussicht und den Sonnenaufgang in Encarnación, den sie als “wundervoll“ beschrieb. Zudem zeigte sie sich überrascht vom Zustand der Stadt und der Schnelligkeit, mit der sie nach dem Großereignis wieder ihren gewohnten Glanz zurückerhielt.
„In nur zwei Tagen habt ihr die Stadt wieder sauber, gepflegt und prächtig hergerichtet. Ich bin begeistert“, drückte sie aus.
Vom ersten Eindruck zum echten Charme
Die Touristin räumte ein, dass die Rallye, die Unwetter und der Trubel eines internationalen Wettkampfs den ersten Eindruck bei ihrer Ankunft beeinträchtigt hatten. „Zwischen der Rallye, den Unwettern und dem Wetter, das nicht mitspielte, hatten wir zuerst einen chaotischen Eindruck“, merkte sie an.
Doch dieses Szenario war nur von kurzer Dauer. Mit dem Abschluss der Veranstaltung und der schnellen Reinigung der Stadt änderte sich das Bild komplett. „Schließlich hat sich alles gefügt, und jetzt ist es einfach großartig“, bekräftigte sie.
Für die beiden Besucher ermöglichte die Reise, eine Facette Paraguays kennenzulernen, die weit über den Motorsport hinausgeht: Städte, Dörfer, Landschaften, Gastronomie und vor allem die außergewöhnliche Gastfreundschaft der Menschen.
Aus einer Stadt wie Monaco, die an weltweite Großereignisse des Motorsports gewöhnt ist, reisten sie an, um die neue Konkurrenz im Rennkalender kennenzulernen – und nahmen am Ende eine viel tiefere Erfahrung aus Paraguay mit nach Hause.
Wochenblatt / La Nación















