San Juan Nepomuceno: Drei Männer wurden bei einer Razzia in einem illegalen Autoteile-Schlachthof (Autoverwertung) für Luxusfahrzeuge in Caazapá festgenommen. Die Fahrzeuge waren im Inland, in Argentinien und in Brasilien gestohlen worden, um Überfälle auf Bankinstitute zu verüben oder Autoteile zu überhöhten Preisen zu verkaufen.
Die Abteilung für Kraftfahrzeugkontrolle der Nationalpolizei leitete eine Operation in einem Wohnhaus in San Juan Nepomuceno im Departement Caazapá.
Mit Unterstützung der Staatsanwaltschaft drangen die Einsatzkräfte in das Anwesen ein, wo sich drei Männer befanden, die im Rahmen der Ermittlungen festgenommen wurden.
Es handelt sich um den 20-jährigen Kaua Raifan de Campos, den 32-jährigen Brasilianer Juliano Gobeti und den 28-jährigen Renán Justakovski de Souza.
In einer Pressekonferenz erklärte der Direktor für Kriminalpolizeiliche Ermittlungen, Kommissar Marcelino Espinoza, dass die Razzia im Zuge von Ermittlungen zu Taten bei Finanzinstituten, Geldtransportern und Diebstählen von Tirzepatid durchgeführt wurde.
Gestohlene Fahrzeuge wurden ausgeschlachtet
Autos, die nicht für diese Raubüberfälle verwendet wurden, wurden auseinandergenommen und ihre Teile zu überhöhten Preisen verkauft.
Die Bande nutzte niemals dasselbe Fahrzeug für die Angriffe.
Die Autos wurden im Inland, in Brasilien und in Argentinien gestohlen; zudem wurden die Kennzeichen gefälscht.
Die Polizei beschlagnahmte diverse Beweismittel im Zusammenhang mit der illegalen Autoverwertung, wie etwa Videos von Autos, die das Gelände befuhren und nicht mehr verließen, Autoteile, Funkgeräte (Walkie-Talkies) und anderes.
Wochenblatt / Última Hora
















Land Of Confusion
Bei der Nachricht und dem Bild könnte man denken, dass die Polizei auch an diesen illegalen Aktivitäten mitgemacht hat, so einen miesen Ruf haben sie. Hier haben sie ausnahmsweise mal ihren Job gemacht.
Es dürfte aber nur die Spitze des Eisberges sein – in Paraguay dürfte es MASSENHAFT Lager oder Tinglados mit gestohlener, illegaler und geschmuggelter Ware geben. Meistens ist dabei ein Politiker noch dran beteiligt, damit diese auch nicht von Operationen betroffen sind.