Ayolas: Eine ermutigende Nachricht für den nationalen Arten- und Naturschutz: Im Naturreservat Yacyretá wurde ein Pärchen des gefährdeten Rotkehl-Schleppentyranns (Alectrurus risora, lokal bekannt als Yetapá de collar) in den heimischen Graslandschaften gesichtet.
Wertvoller Nachweis nach zehn Jahren
Die Bedeutung der Sichtung liegt in der langen Zeitspanne seit der letzten offiziellen Erfassung der Art im Schutzgebiet, die auf den 15. November 2016 zurückgeht:
-Bioakustische Forschung: Der Fund gelang im Rahmen des Forschungsprojekts “Sonidos del Pastizal“ (Sounds der Graslandschaft), das sich der Erforschung von Tierlauten und Klanglandschaften im Südlichen Kegel widmet.
-Kooperation von WWF und EBY: Die Feldarbeiten werden von WWF Paraguay unterstützt und vom Biodiversitätsprogramm des binationalen Wasserkraftwerksbetreibers Yacyretá (EBY) begleitet.
-Expertenteam: Die Untersuchung stand unter der Leitung des Bioakustik-Spezialisten Juan Pablo Culasso sowie von Alberto Yanosky, Tatiana Galluppi und Sara Colmeneres (WWF Paraguay). Das Beweisfoto zur Dokumentation schoss Sergio Galeano (EBY).Bedeutung für das Ökosystem der Feuchtgebiete
Der Rotkehl-Schleppentyrann ist als “gefährdet“ eingestuft und lebt primär in offenen Graslandschaften und natürlichen Weidegebieten. Das erneute Auftauchen der Vogelart unterstreicht die Notwendigkeit, den Schutz der verbliebenen Naturweiden im Einzugsgebiet des Paraná-Flusses konsequent fortzuführen.
Wochenblatt / Mas Encarnación















