Luque: Ein erneuter Vorfall in Luque bringt das Thema mangelnde Verantwortungsbewusstsein bei der Tierhaltung wieder in die Schlagzeilen: Ein zehnjähriger Junge wurde dort von einem Hund angegriffen und verletzt.
Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wurde gegen den Halter des Tieres Anklage wegen unterlassener Hilfeleistung sowie wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erhoben.
Der zuständige Staatsanwalt von Luque, Jorge Escobar, beantragte zudem Untersuchungshaft für den Hundebesitzer. Zur Begründung führte er an, dass der Mann in unmittelbarer Nachbarschaft des Opfers wohne und durch diese räumliche Nähe Einfluss auf mögliche Zeugen des Vorfalls nehmen könnte.
Der Angriff ereignete sich am Morgen des 25. September auf einem Grundstück im Viertel Cañada Garay. Nach dem Vorfall brachten Angehörige den Jungen umgehend in das allgemeine Krankenhaus von Luque. Die behandelnden Ärzte diagnostizierten mehrere offene Wunden, darunter eine Verletzung am Hals sowie weitere Bisse an Armen und Beinen.
Der Junge erhielt eine Wundversorgung, Reinigungen sowie die erforderlichen Nähte. Dem medizinischen Bericht zufolge befand er sich nach der Erstversorgung in einem stabilen Zustand.
Für die Dauer der Ermittlungen wurde der Hund – ein etwa ein Jahr alter Deutscher Schäferhund – unter die Aufsicht und Pflege der Tierschutzbehörde gestellt.
Wochenblatt / La Nación















