Ausweg Bolivien?

Asunción: Das Mobilfunkunternehmen Tigo kündigte an, weiterhin auf eine Stärkung des mobilen Internets zu setzen und dafür 120 Millionen US-Dollar in Infrastruktur zu investieren. Derzeit verbinden sich rund 1 Million Paraguayer über ein Smartphone mit dem Internet. Das vorhandene Glasfasernetz soll über Bolivien an den Pazifik gelangen, um einen direkten Zugang zu den Unterseekabeln zu bekommen, was die Preise sinken und die Kapazität steigen lässt. Apropos Kapazität – die derzeitige Kundschaft von Tigo hat einen Datenverbrauch von 12 GB pro Sekunde.

Tigo verfügt auch über 5.693 km Glasfaserkabel die einen Zugang zum Internet ermöglichen, wie 1.000 Antennen in mehr als 240 Städten um 100% Netzabdeckung in bewohnten Bereichen zu erreichen. Rund 500 km des Glasfaserkabels liegen in Asunción und Umgebung. Der Konzern verfügt außerdem über 3,9 Millionen Mobilfunkklienten, wovon 1,2 Millionen schon Tigo Money nutzen. Für den Geldsendedienst stehen 3.500 Zahlstellen bereit. Tigo ermöglicht zudem mehr als 100.000 Anrufe und 150.000 SMS pro Sekunde.

(Wochenblatt / La Nación)

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1 Kommentar zu “Ausweg Bolivien?

  1. „…120 Millionen US-Dollar in Infrastruktur zu investieren“, davon merkt man nichts.
    Wie so oft, viel BlaBla, aber nicht wirklich was tun.