Siloeinsturz in Rio Verde hinterlässt Tote und Vermisste

Colonia Manitoba 55/ Rio Verde: Gestern Nachmittag gegen 15.30 stürzten Teile eines sich im Bau befindenden Silos ein, wobei zwei Arbeiter durch herabfallende Baumaterialien getötet wurden. Drei weitere Arbeiter gelten nach wie vor als vermisst.

Der Auftraggeber und Eigentümer des Silos in der Provinz San Pedro ist der Mennonit Francisco Giesbrecht. Allerdings war für den Bau das Unternehmen Construmil SRL verantwortlich, Eigentum von Edson Enciso, welcher nach der Unglücksnachricht sofort zum Silo fuhr.

Einer der Arbeiter vor Ort konnte mit Leben geborgen werden doch verstarb wenig später in einem Privatkrankenhaus von Pedro Juan Caballero. Der zweite Tote, dessen Identität nach wie vor noch nicht klar ist, starb eingequetscht im Silo.

Laut den Daten waren 14 Maurer auf der Baustelle angestellt. Viele von ihnen konnten bei dem Einsturz noch fliehen.

Abgesehen von der unklaren Lage, wer vor Ort gearbeitet hat, steht fest dass sie die Maurer für 6.000 Guaranies die Stunde verdienten und weder Helm noch Handschuhe hatten, leider nach wie vor etwas alltägliches. Bei der Beauftragung der Arbeiter wurde keine Cedula oder eine Kopie gefordert, was die Untersuchungen erschwert.

Nach den Meldungen vor Ort sind folgende drei Männer ohne Chance auf Überleben noch verschwunden, Epifanio González, Heriberto Melgarejo und Mauro Benítez.

Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr sind seit gestern Abend unermüdlich im Einsatz, um die Bruchstücke zu bewegen und somit den Arbeitern zu helfen oder die Leichen zu bergen.

(Wochenblatt / Última Hora / Abc)

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4 Kommentare zu “Siloeinsturz in Rio Verde hinterlässt Tote und Vermisste

  1. So etwas ist doch nicht verwunderlich. Wenn man die Arbeiter nicht beaufsichtigt dann nehmen die 1 Schippe Zement, 20 Schippen Sand, Kalk und vieeeel Wasser. Das kann doch nicht halten. Jetzt muss nur geklärt werden, wer zu diesem Pfusch den Auftrag gab oder ob die Arbeiter eigenverantwortlich den Zement beiseite geschafft haben.

  2. ^^
    Nothing more to say.

    Denke aber mal, das die mehr mit „Stahl“
    gebastelt haben.^^
    Aber unter dem gleichen MOTTO^^

  3. Der Mennoitische Auftraggebeber wird eine Entschädigung vom Deutschem Staat erhalten,und die Angehöriegen der Opfer werden eine Abfindung von der Staatseigenen Berufsgenossenschaft erhalten.Wetten?

    1. Der Mennonit ist kein Deutscher sondern ein Mexicaner bzw. ein Kanadier also bekommt er nichts vom Deutschen Staat und in Paraguay gibt es keine Berufsgenossenschaft fuer Tageloehner die sind nicht mal versichert. Die Familien bekommen vielleicht ein kleines Trostpflaster vom Siloeigentuemer aber sonst auch nichts. Wenn man hier nicht angemeldet ist bei der Staatlichen Krankenversicherung, musst man alles Selber bezahlen und bekommst nichts.

      Wenn man keine Ahnung hat einfach mal googlen.