Der kanadische Samariter

Ausländer unterstützen oft bestimmte Projekte in Paraguay. Meistens geschieht das aus der Ferne. Nun aber kam es zu einem persönlichen Treffen in Villarrica.

Sean J. Madsen, ein kanadischer Bürger im Alter von 64 Jahren besuchte Marcos Antonio. Er und seine Familie erhalten Sachspenden im Rahmen eines Sponsoring Programms aus Kanada. Des Weiteren profitieren noch 1.000 weitere Kinder von dem Hilfsprogramm. Antonio hat von Geburt an eine Sehbehinderung. Madsen besuchte auch die Schule seines Schützlings in San Miguel de Este. Hier unterstütze das kanadische Kinderhilfswerk (CCFC) die Renovierung von sechs Klassenzimmern sowie den Neubau eines Badezimmers.

Ausgewählt wurden die Begünstigten unter der Berücksichtigung verschiedener Aspekte, vor allem steht der sozioökonomische Status im Mittelpunkt. Rund 10.000 Kinder in Paraguay werden durch kanadische und taiwanische Bürger gefördert und erhalten in der Regel Sachspenden. Geld fließt weniger, wenn dann nur in Baumaßnahmen.

Madsen kam mit einem Blindenhund nach Paraguay. Er war Berater in der Abgeordnetenkammer von Kanada und arbeitete mit öffentlichen und privaten Einrichtungen zusammen. Dabei ging es um die Verbesserung der Zugänglichkeit von Geldautomaten, öffentlicher Verkehrsmittel, Gebäuden usw. für Menschen mit Behinderungen.

Quelle: ABC Color

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3 Kommentare zu “Der kanadische Samariter

    1. Und wären auch nicht die Mennoniten und europäische Einwanderer nach PY gekommen, dann wäre Paraguay auf einem Niveau mit den subsaharischen Ländern.

    2. Möglich.
      Möglicherweise handelt es sich aber um einen klassischen Fall der Entwicklungshilfe und der Sozialhilfe: tötet jeden Zwang und jede Motivation, selber aktiv zu werden. Man braucht nur noch hinzusitzen die hohle Hand zu machen und zu jammern – somos pobres!