Obligado: Eine Mutter hat formelle Anzeige gegen einen Lehrer einer Schule in der Stadt Obligado wegen sexuellen Missbrauchs ihrer 12-jährigen Tochter erstattet. Die Zeugenaussage wurde bei der regionalen Staatsanwaltschaft in der Stadt Hohenau aufgenommen.
Die Mutter, wohnhaft im Viertel Koeju in Obligado, erschien vor den Behörden, um eine strafbare Handlung des sexuellen Missbrauchs von Kindern zu melden, die sich in besagter Stadt ereignet haben soll.
Laut der Aussage kehrte ihre 12-jährige Tochter, Schülerin der sechsten Klasse, „sehr mitgenommen“ und mit einem „sehr seltsamen Verhalten“ aus der Schule zurück. Auf Nachfrage berichtete die Minderjährige, dass ihr Lehrer, identifiziert mit den Initialen P. C., sie nach Unterrichtsende während eines Gruppenfotos unsittlich berührt habe.
Das Mädchen gab an, dass der Lehrer die Gelegenheit genutzt habe, sie an der Taille und an den Brüsten zu berühren, als sie sich neben ihm aufstellte. Als sie versuchte, beiseite zu treten, habe der Lehrer sie festgehalten und ihr an das Gesäß gefasst. „Aufgrund der Bestürzung konnte sie in diesem Moment nicht reagieren“, erklärte die Mutter.
Vorgeschichte seit der vierten Klasse
Die Mutter gab an, dass das unangemessene Verhalten nicht neu sei. Sie behauptete, dass sich die Minderjährige seit Mitte der vierten Klasse, als sie begann, Unterricht bei dem mutmaßlichen Täter zu haben, ständig beschwert habe. Der Lehrer habe Kommentare über ihre Kleidung und ihr Aussehen abgegeben und ihr gesagt, „dass ihr die Kleidung sehr gut stehe, dass sie sehr hübsch sei, wie gut sie sich kleide“ und andere „für einen Lehrer gegenüber seiner Schülerin unangemessene Kommentare“. Die Situation sei auch dem Vater des Mädchens mitgeteilt worden.
In derselben Erklärung fügte die Anzeigende hinzu, dass ihr anderer Sohn (10 Jahre alt) ihr letzte Woche erzählt habe, dass er bei der Abgabe einer Hausaufgabe bemerkt habe, wie der „Lehrer“ auf seinem Handy Fotos von nackten Frauen ansah.
Forderung nach dringenden Maßnahmen
Die Mutter bat ausdrücklich darum, „den Lehrer von der Einrichtung zu entfernen, da er eine Gefahr für alle Kinder darstellt“.
Der Fall liegt nun zur Untersuchung bei den zuständigen Behörden. Die Identität der Minderjährigen wird gemäß den Kinderschutzbestimmungen gewahrt.
Dieser Bericht basiert auf der Zeugenaussage der Mutter vor der Staatsanwaltschaft. Der genannte Lehrer wurde zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung noch nicht angeklagt; der Bericht des Psychologen der Staatsanwaltschaft steht noch aus, und es gilt die Unschuldsvermutung, bis die Justiz ein formelles Urteil fällt.
Wochenblatt / Gaceta Guaireña















