Das große Sterben auf den Straßen

Mehrere Tierschutzorganisationen sind in Sorge. Wilde Tiere werden vermehrt auf den Straßen überfahren. Dabei geht aber auch eine Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer aus.

Guyra Paraguay fordert nun die Behörden auf, Maßnahmen umzusetzen, damit weitere Verluste an den Straßen vermieden werden. Experten berichten, dass in letzter Zeit eine große Anzahl von Tieren getötet wurde. Vor allem an der Transchaco Fernstraße häufen sich die Zusammenstöße zwischen Mensch und Wild. Besonders mehrere Hyänen wurden von Kraftfahrzeuglenkern überfahren. Fachleute betonen, die meisten Unfälle würden in der Nacht passieren.

Hyänen sind in dieser Zeit besonders aktiv und gehen auf die Jagd nach kleinen Säugetieren und Vögeln. Sie verschmähen aber auch Gemüse und Früchte nicht. Zwischen Puerto Remanso und Mariscal Estigarribia, eine fast 600 km lange Strecke, scheint sich schon bald ein großer Tierfriedhof anzubahnen. Insgesamt 17 Füchse, zwei Nasenbären, diverse Ameisenbären, sechs Hasen und viele Vögel waren die Opfer durch Verkehrsteilnehmer.

Laut den Tierschützern hätten sie vermieden werden können, wenn es in gefährdeten Bereichen zu einer ausreichenden Beschilderung käme. Dabei sollen die Kraftfahrer über Geschwindigkeitsbegrenzungen auf die Gefahren hingewiesen werden.

Wochenblatt / Hoy / Clarín

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7 Kommentare zu “Das große Sterben auf den Straßen

  1. John Wesley Dueck

    Guten Morgen, ich merke immer wieder, dass Informationen in ihren Artikeln wohl nicht nachgeprüft werden, ob sie denn stimmen. So ist die Strecke von der Brücke bis Mariscal Estigarribia mindestens ca 500 Km lang.

    1. Klar gibt es hier Hyänen, egal ob DACHler oder Paraguayos, alle stürzen sich auf einen angeschlagenen, um Ihm das letzte zu nehmen.