EPP-Mitglied auf der Suche nach symbolischer Strafe

Concepción: Die Agraringenieurin Zonia Ignacia Muñós Peres, eine von 14 Prozessierten im Fall der Entführung von Luis Lindstron möchte mit der Justiz ins Reine kommen. Nur zwei weitere sind auf der Flucht.

Da die 11 Personen, die daran beteiligt waren und sich der Justiz stellten nur milde Strafen, zwischen 1 und 5 Jahren erhielten, scheint auch Muñós dieses Ziel zu verfolgen. Nur José Mariano Villalba Ayala, Bruder der EPP Anführer Carmen, Osvaldo und Liliana Villalba und Antonio Ramón Bernal Maíz, Bruder der verurteilten Juana und des erschossenen Bernardo Bernal Maíz, haben es noch nicht für notwendig gehalten sich zu stellen. Alle 14 Personen waren vor und während des Zeitraums der Entführung von Luis Linstron in permanenten, telefonischen Kontakt untereinander, wie Auszüge der Telefongesellschaften aufzeigen.

Die Entführung des ehemaligen Bürgermeisters von Tacuatí ereignete sich am 31. Juli 2008 und zog sich hin bis zum 12. September des gleichen Jahres in Horqueta, Departement Concepción. Für seine Freilassung wurden 130.000 US-Dollar Lösegeld gezahlt.

Zonia Muñós soll am 1. März 2018 um 08:00 Uhr vor Gericht erscheinen. Es ist davon auszugehen, dass sie eine milde Strafe erhält bzw. wieder in die Freiheit entlassen wird. Seit Juni 2011, als Richter Gustavo Bonzi fälschlicherweise alle 14 Beschuldigten in der Vorverhandlung freiließ, lebte sie in Brasilien auf der Flucht.

Wochenblatt / Abc Color

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2 Kommentare zu “EPP-Mitglied auf der Suche nach symbolischer Strafe

  1. vielleicht für ne symbolische zeit von sagenwa 24 stunden irgendwo im wald vergraben? und damit sie nicht so einsam is die anderen auch dazupacken

  2. Immer schön die Samthandschuhe anziehen für diese Terroristen, damit es auch ja niemanden abschreckt in deren Fußstapfen zu steigen. So funktioniert Abschreckung nicht!!!