Freilaufende Tiere verursachen weiterhin Todesfälle

Nueva Italia: Letzten Sonntag starb ein Motorradfahrer, als er zwischen Itá und Nueva Italia mit einem Pferd zusammenstieß. Jedoch kam es noch an anderen Stellen im Land zu ähnlichen Unfällen.

Der Verstorbene wurde als Enrique Benítez identifiziert, der auf seinem Motorrad der Marke Leopard ohne Kennzeichen, etwa gegen 22:50 Uhr, auf der oben genannten Route in der Nähe von Kurupicayty mit dem Tier zusammenstieß.

Nachbarn riefen die Polizei an, die bei ihrer Ankunft nur den Mann mit schweren Verletzungen auf der Fahrbahn vorfand. Freiwillige Feuerwehrleute aus Itá verlegten Benítez in das Hospital de Itauguá, wo er verstarb.

Die Polizei fand an dem Unfallort nicht das Pferd vor, das den Unfall verursacht hatte. Somit dürfte der Besitzer wohl kaum ausfindig gemacht werden.

Ein weiterer Unfall mit freilaufenden Rindern ereignete sich auf der Strecke zwischen der Kolonie Independencia und Paso Yobai. Am Montagabend stieß ein Autofahrer in einem Toyota Hilux mit einem Rind zusammen. Zum Glück kam es in dem Fall nur zu Sachschäden. Das Tier wurde bei dem Unfall getötet.

Jedoch auch an deren Stellen, wie zwischen Planta Urbana und dem Ortsteil Melgarejo laufen am helllichten Tag Rinder auf dem Asphalt frei herum. Zwei prekäre Situationen konnten von den betroffenen Verkehrsteilnehmern so gemeistert werden, dass es zu keinem Unfall kam.

Von Seiten der Straßenpolizei wird anscheinend nicht viel unternommen, um diese Gefahr zu beseitigen.

Wochenblatt / ABC Color / Paraguay.com / Foto: Maria Elena Dubberke

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2 Kommentare zu “Freilaufende Tiere verursachen weiterhin Todesfälle

  1. Und es wäre soo einfach, schlicht freilaufende Rinder vogelfrei erklären und schwups, ist auch das Stehlen von Rindern obsolet, da man sie nur einsammeln muss, winwin Situation!

  2. Warum sollte die Strassenpolizei dagegen was unternehmen? Das ist doch für die viel zu anstrengend. Ich habe noch nicht erlebt, dass die etwas dazu beitragen, dass es zu weniger Unfällen kommt.