“Geld macht uns verrückt“

Caacupé: Geld allein macht nicht glücklich aber es beruhigt ungemein, so lautet eine Lebensweisheit. Jedoch mahnt ein Bischof in seiner Osterpredigt ein Umdenken in dieser Hinsicht an.

Bei der Messe am Ostersonntag erinnerte der Bischof von Caacupé, Monsignore Ricardo Valenzuela, zuerst an die Opfer des Anschlags in Sri Lanka, wo mehr als 200 Menschen starben. Der Prälat bezeichnete das Ereignis als “schmerzhafte Erfahrung der Karwoche“.

Monsignore Valenzuela beklagte auch, dass es in Paraguay viele Todesfälle gegeben habe, hauptsächlich aufgrund von Unvorsichtigkeit im Straßenverkehr. Zu einem anderen Zeitpunkt verwies er auch auf die zahlreichen Raubüberfälle und Diebstähle, die in diesen Tagen stattgefunden haben.

„Den Handel, den Judas als Verräter durchführte, der Beutel mit dem Geld, war und bleibt eine Sache, die viele Leute verrückt macht“, erklärte Valenzuela. Er betonte nochmals, dass “Geld uns verrückt macht“. „Und so kaufen wir weiterhin die Würde der Menschen, indem wir uns das Fremde aneignen“, fügte der Bischof an.

Valenzuela behauptet weiter, dass viele in diesen Tagen der Tragödie geblieben seien, etwa wie am Mittwoch, dem Mittwoch, der als der düsterste Tag in der Geschichte der Menschheit und der Kirche gelte

„Der Tag, an dem die Auslieferung und der Verrat von Judas an Jesus durch diesen Beutel, der die 30 Silbermünzen enthielt, erfolgte, ist geschichtsträchtig und spiegelt das Verhalten vieler in der heutigen Zeit wider. Es gibt andere, die auch am Karfreitag in ihren Sünden verwurzelt sind“, erklärte Valenzuela.

Er fügte hinzu, Judas habe alles für Geld getan. „Das befriedigte ihn jedoch nicht und die Schuld und Traurigkeit führten dazu, dass er sein Leben beendete“, sagte Valenzuela. Schließlich ermahnte er, Gott und der Jungfrau Maria näher zu sein und die Gebote einzuhalten.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu ““Geld macht uns verrückt“

  1. Ohne Judas keine Auslieferung, keine Folter, keine Kreuzigung, keine Auferstehung, keine Erlösung.
    „Gott“ braucht immer einen Schuldigen!