Asunción: Der Gesetzgeber der liberalen Partei wurde heute Morgen Opfer eines Überfalls in seinem Wohnhaus. Insgesamt 8 bis 10 maskierte Verbrecher drangen in seinen Besitz ein und bedienten sich an den Wertsachen der Familie. Danach sperrten die schwer bewaffneten Männer ihn und seine Ehefrau in ihr Haus ein, bis die Polizei sie zwei Stunden später befreite.
Gegen 08.00 Uhr an diesem Dienstag, als der Abgeordnete Pedro González (PLRA) sich auf den Weg machen wollte in den Kongress, nutzte die Verbrecherbande die Chance als das Tor des Grundstücks aufging und überraschte die komplette Familie.
„Es waren ungefähr zehn Maskierte, die uns zwangen uns auf den Boden zu legen während sie nach Wertsachen suchten“, erklärte González.
Anfangs waren sie nicht so forsch, doch spätestens als sie merken bei wem sie raubten (dem Abgeordneten war die Kennkarte vom Kongress aus der Tasche gefallen) wurden sie neugierig und durchsuchten alles ganz genau. Dabei fanden sie auch den Wand-Safe. Der Abgeordnete weigerte sich die Kombination zu verraten weswegen sie ihn kurzerhand aus der Wand rissen und mitnahmen.
„Wir wurden geschlagen und man hielt uns den Pistolenlauf ins Gesicht“, sagte der Gesetzgeber.
Neben dem Safe entwendeten sie weitere Wertgegenstände und flüchteten in zwei Fahrzeugen, in den sie kamen. Dank eines alten Telefons, welches die Räuber nicht mitnahmen konnten sie den Notruf der Polizei wählen, die sie zwei Stunden später aus ihrem eigenen Haus befreite.
„Es war wie im Film, niemals hätte ich geglaubt das mir so etwas passiert, erklärte der Parlamentarier.
(Wochenblatt / Abc)










Peter
Anscheinend ist der Gute nicht so beliebt bei der Polizei: „…konnten sie den Notruf der Polizei wählen, die zwei Stunden später sie aus ihrem eigenen Haus befreite.“ Das ist aber schnell gegangen! Oder haben sich die Herren der Polizei erst einmal selbst bedient, bevor sie den Herr befreiten? Ich lach mich schief!
Schmitz
Es ist gut wenn Abgeordnete nicht Personenschutz auf Kosten der Steuerzahler bekommen.