Energiekonzern verteidigt Zeitumstellung

Asunción: Der Planungsdirektor von dem Energiekonzern ANDE teilte mit, dass er vom Kongress Anfragen über eine Änderung bei der Zeitumstellung erhalten habe. Er glaubt aber, dass das System beibehalten werden könne, mit geringfügigen Änderungen.

Francisco Escudero ist Planungsdirektor des Nationalen Energiekonzerns ANDE. Mitglieder von der Partei Patria Querida aus dem Kongress forderte Berichte über den technischen Hintergrund der offiziellen Zeitumstellung an, die am vierten Sonntag im März und am ersten Sonntag im Oktober stattfindet, um die Maßnahme für den Sommer vorzuverlegen. Die Partei Querida will die Sommerzeit das ganze Jahr über beibehalten und keine Zeitumstellung mehr durchführen.

Escudero weist darauf hin, dass die Zeitumstellungen das Sonnenlicht besser ausnutzen würden. „Diese Änderung passt zu uns allen Bürgern“, sagte er und verwies auf den geringeren Energieverbrauch.

Für den Fall, dass eine Entscheidung in  zu diesem Punkt definitiv getroffen wird, schlägt er zwei Punkte vor: Der erste, wenn die Änderung der Zeit gesetzlich geregelt ist, soll die Sommerzeit beibehalten werden. Wenn die Regelung fortgesetzt wird, müssen die Zeitumstellungen geringfügig geändert werden, sodass die Sommerzeit 7 Monate und die Winterzeit 5 Monate beträgt.

„Die Feinabstimmung, die ich vorschlagen möchte, besteht darin, dass die Umstellung bei der Winterzeit ab dem zweiten Sonntag im April durchgeführt wird, während die Sommerzeit am zweiten Sonntag im September“, sagte Escudero.

Wochenblatt / Paraguay.com

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4 Kommentare zu “Energiekonzern verteidigt Zeitumstellung

  1. Die Lüge vom geringeren Stromverbrauch haben sie auch jahrzehntelang in Europa praktiziert. Die sollten sich lieber GEdanken machen, wie sie eine kontinuierliche Stromversorgung in den Sommermonaten sicherstellen. Sobald es warm wird, schmoren doch die von hiesigen Experten zusammengeschusteren Trafos der Firma Trafopar durch.

    1. Franz, muss Dir widersprechen, nicht nur wenn es warm wird, gehen die Trafos kaputt, es ist egal, Kalt, Wind von 3km/h, Regen, nicht sehr viel, oder Sonne, der Strom ist weg. Wenn es dann richtig regnet oder die Sonne ist sehr intensiv, sind die “ überforderten Trafos und die Ande am Ende“. Das ganze System besteht mehr als 25 Jahre, wo die 3 Bewohner, die da lebten nur 2 Glühlampen betrieben haben. Jetzt sind es 500 Haushalte mit Klima, Kühlgefrierkommbination, Tele usw, aber nichts ändert sich bei der Ande.

  2. Das mit dem geringeren Energieverbrauch ist das gleiche Märchen wie der hohe Eisengehalt Spinat.
    Einmal in die Welt gesetzt, wird es weitererzählt bis in alle Ewigkeit.

  3. Ande arbeitet perfekt
    Die Sommerzeit ist schuld an der Misere der Ande… nur die Sommerzeit! Wenn die Sommerzeit um eine halbe Stunde nach vorne verschoben wird… dann werden sich auch die taeglichen Stromausfaelle um eine halbe Stunde verschieben… soooo einfach ist das