Ab August hundefreundliche Geschäfte

Asunción: Vertreter des PulgApp-Tiernetzwerks, das Unternehmen im Mikrozentrum Asunción in hundefreundliche Geschäfte umwandeln möchte, erklärten, dass die Umsetzung schrittweise erfolgen werde und die ersten angeschlossenen Unternehmen bis zum 15. August eröffnet werden könnten. Dazu müssen sie ihre Einrichtungen an die Bedürfnisse der Tiere anpassen.

„In dem Maße, in dem sie mit eigenen Vorschriften und im Einklang mit der städtischen Verordnung zur Verfügung stehen, wird es Hinweisschilder und klare Regeln geben“, berichtete Rosi Rivarola.

Sie erklärte, dass jede gewerbliche Einrichtung ihre eigenen Regeln hinsichtlich der Bedingungen für die Aufnahme von Haustieren festlegen müsse. Die Verantwortung des Halters wird auch dadurch bestimmt, dass die Tiere angeleint und ab 20 Kilo Gewicht mit einem Maulkorb ausgestattet sein müssen.

„Grundsätzlich wollen wir, dass wir für die Feierlichkeiten zum 15. August zumindest einen guten Prozentsatz an hundefreundlichen Räumlichkeiten haben. Denn es handelt sich um einen Prozess, bei dem vermutlich ein Teil der Infrastruktur angepasst werden muss“, sagte Rivarola weiter.

Sie fügte an, dass es auch eine Chance für Kleinstunternehmen im gastronomischen Sektor sei, die die Möglichkeit hätten, Tiernahrung anzubieten.

„Das heißt, wenn man ein Restaurant betritt, gibt es Mittag- oder Abendessen für die Gäste, aber auch für Haustiere. Dies wird keine Verpflichtung sein, sondern eine Möglichkeit, die auch den mitgenommenen Hunden angeboten wird“, deutete Rivarola an.

Am 14. Mai unterzeichnete die Organisation PulgApp eine Vereinbarung mit der Stadtverwaltung von Asunción, um mehrere Geschäftsräume in hundefreundliche Unternehmen umzuwandeln, damit Stammkunden der Geschäfte ihre jeweiligen Haustiere mitnehmen können.

Der Journalist Rodrigo Rivarola, Initiator der Initiative, erklärte, dies sei das Ergebnis mehrjähriger Arbeit des ersten Tiernetzwerks des Landes. „Im Moment sind wir sehr glücklich, weil es uns gelungen ist, eine Einigung mit Ancha (Verein zur Reaktivierung des historischen Zentrums von Asunción) zu erzielen. „Hundefreundlich bedeutet einfach, dass man sein Haustier in einem öffentlichen oder privaten Gewerberaum mitnehmen darf“, betonte er abschließend.

Wochenblatt / La Nación

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5 Kommentare zu “Ab August hundefreundliche Geschäfte

  1. Ich liebe meine Hunde.
    Und deswegen würde ich sie nie in ein Restaurant, ein Museum oder in die Stadt mitnehmen.
    Da fühlt sich ein Hund m.M. nicht wohl und ist besser daheim im großen Auslauf an der frischen Luft aufgehoben.
    .
    Und was ein Hund schon gar nicht braucht ist Kleidung.
    Die hat er so nötig wie ein Fisch ein Fahrrad.

    1. Was bist Du nur für ein Mensch ? Nicht einmal ein Fahrrad gönnst Du diesen lieblichen Tieren ;-8

    2. Du triffst den Nagel auf den Kopf. Tiere sind keine Spielzeuge! Die fühlen sich am wohlsten in Ihrer Umgebung. Dabei sollte man es belassen.

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  2. Hüpfindianer

    Ohhh, uhuhuhuhuh, wieeeeee schreeeecklich. Fühlen sich die Hunde auch schon diskriminiert. Musste ja so kommen, nachdem sich die LBGTI-V16-Querlenker lautstark beim US- und EU-Steuerzahler:*In gemeldet haben. Nun also auch Hundetoiletten in allen Restaurants und hiesig öffentlichen Schulen. Na, das ist doch gemein, dass die Hunde, die die Kindern zur fast täglich hiesig 7 bis 11 Uhr Schul begleiten bisher auf dem Schulhof mussten. Da konnte ja alle zusehen. Wo sie später eher nicht spielen sollten. Juheeee, bald können die Schüler wieder den ganzen Schulhof zum Spielen benutzen ohne nach der Pause mit dreckisch Schuh weiter zu tanzen, paradieren, Fußballspielen und zu essen (hierzulande erhalten die Schüler vom Steuerzahler:*In Essen gesponsert). Jupp, Schulfach Essen hat in hiesig fast täglich 7 bis 11 Uhr Schul auch noch Platz.