Angeblich Opfer eines Justizirrtums

Coronel Oviedo: Es kann in Paraguay schnell gehen, dass man sich im Gefängnis wiederfindet, ob rechtmäßig oder aufgrund mangelnder Beweise ist manchmal zweitrangig. Angehörige von Luis Alberto Martinez (35) berichteten über einen kuriosen Fall.

Martinez wurde verhaftet, weil er angeblich eine Entführung vorgetäuscht haben soll. Aber seine Bekannte betonen, die Tatsachen seien von der Staatsanwaltschaft nicht richtig untersucht worden.

Der Verhaftetet arbeitete als Manager für einen großen landwirtschaftlichen Betrieb in Guayaybí, Departement San Pedro. Er gehört Mario Lovera.

Anfang Januar sollen sich Fremde auf der Estancia aufgehalten haben und hätten die Gewohnheiten ausgespäht, umso ein Verbrechen vorzubereiten. Sie sollen den Manager angeblich versucht haben zu bestechen, damit eine Entführung des Besitzers ohne Hindernisse ablaufen könne.

Am 8. Januar war Martinez auf der Farm. Zusammen mit anderen Angestellten wollten sie Rinder für potenzielle Käufer in eine andere Weide treiben.

Während dieser Arbeiten griffen unbekannte Täter an. Die Arbeiter hörten Schüsse und machten sich auf die Suche nach ihrem Vorgesetzten, Martinez. Sie fanden ihn kurze Zeit später auf den Boden liegend. Sein Hut hatte ein Einschussloch, er war aber unverletzt.

Der Vorfall zog die Aufmerksamkeit der Ermittler an sich. Sie plädierten, dass der Schuss aus kurzer Entfernung abgegeben sein müsse. Delia Duarte, Ehefrau des Opfers, erklärte, es gäbe keine stichhaltigen Beweise, dass ihr Mann eine Entführung vorgetäuscht hätte. Sie vermutet eine Vergeltung der Täter, die schon einmal in Erscheinung getreten wären.

Beatriz Sotelo, Anwältin von Martinez, fordert die Freilassung von Martinez und kritisierte die Staatsanwältin Sandra Ledesma für dessen voreilige Verhaftung.

Quelle: ABC Color

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