Asunción: Der Anwalt der Nebenklägerin wird 30 Jahre Gefängnis für den mutmaßlichen Täter des Mordes an Olga Feliciángeli fordern, der sich im Februar ereignete.
Der Anwalt José Domingo Almada, Kläger im Prozess gegen Matías Raúl Bilbao Fassardi wegen des Mordes an Olga Feliciángeli, der am 18. Februar dieses Jahres begangen wurde, wird das Strafgericht auffordern, den 23-Jährigen für das Verbrechen zu 30 Jahren Gefängnis zu verurteilen.
Almada behauptet, es gebe genügend Beweise dafür, dass Bilbao Fassardi Feliciángeli in den frühen Morgenstunden in ihrer Wohnung im Schlaf getötet habe. Nach der Tat soll der Mann ein Tablet und ein Mobiltelefon an sich genommen haben.
Nach Angaben des Anwalts schenkte der Mann das Tablet seiner Lebensgefährtin zum Geburtstag. Das Gerät wurde am 18. Februar, wenige Stunden nach dem Verbrechen, im Internet eingeloggt aufgefunden, berichtet Telefuturo.
Die vorläufige Anhörung fand an diesem Mittwoch statt, bei der der Richter entschied, dass alle von der Staatsanwaltschaft und der Beschwerde vorgelegten Beweise eine mündliche und öffentliche Verhandlung rechtfertigen.
„Wir werden 30 Jahre Haft beantragen. Dieser Verbrecher ist in Olgas Haus eingedrungen, über die Mauer geklettert, hat die Eingangstür aufgebrochen und Olga schlafend vorgefunden. Er stach ihr feige und brutal in die Hand, das Handgelenk, den Arm, den Unterarm, den Hals und den Kopf“, sagte er.
Er sagte, der Mann habe sie mit einem 24 Zentimeter langen Messer, das er im Haus gefunden hatte, erstochen.
Zudem sollen Aussagen von 43 Zeugen, darunter Experten und Polizeibeamte, beweisen, dass Bilbao Fassardi für den Mord verantwortlich war. „Dieser Mann ist ein Mörder und eine Gefahr für die Gesellschaft“, fügte er hinzu.
Matías Raúl Bilbao Fassardi wurde von der Staatsanwaltschaft wegen vorsätzlichen Mordes und schweren Raubes im Zusammenhang mit dem Mord an Olga Feliciángeli, der Schwester der Journalistin Mina Feliciángeli, angeklagt.
Der junge Mann wurde nach einer Razzia in seinem Wohnhaus verhaftet, bei der die Habseligkeiten des Opfers beschlagnahmt wurden, wie die Angehörigen des Opfers bestätigten.
Der gerichtsmedizinische Bericht ergab, dass die Todesursache ein hypovolämischer Schock infolge einer Stichwunde am Hals war. Ihr lebloser Körper wurde von einer Haushälterin in ihrem Haus in Asunción gefunden.
Wochenblatt / Última Hora











Ivo
Naja, «eine Gefahr für die Gesellschaft», das trifft hierzulande so ziemlich auf jedermannin zu. Okay, hierzulande gilt: «du sollst im Straßenverkehr jeden möglichst behindern und in Gefahr bringen, du sollst so viele wie möglich mit deinem Schwuddeli-Huy-120dB-Abgeschwuddele stören und möglichst viele mit deinem abfackelnden Müll abstänkern usw». Okay, dann halt eben nicht, sind wohl alles ganz nette und immer zuvorkommend höfliche Zeitgenossen, da muss wohl doch etwas aus dem täglich Normalfall Fallendes geschehen, um als «eine Gefahr für die Gesellschaft» erkannt zu werden.