Tobatí: Ein Landwirt ist überzeugt, dass der Wunsch zu Arbeiten und das Geld rechtmäßig zu verdienen alle Hindernisse beseitigt. Er dürfte Recht haben, denn allein nur mit Salat generiert er ein sehr gutes Einkommen.
Eigentlich ist Tobatí als die “Keramikstadt“ berühmt. Landwirtschaftsingenieur Juan León Saldivar hat dort jedoch seinen Gemüsegarten vor drei Jahren angelegt. Sieben Personen arbeiten in dem Betrieb. Wer will kann Saldivar besuchen, er gibt sein Wissen an Interessierte weiter. Das Unternehmen befindet sich in der Gegend Potrero Poli, etwa einen Kilometer vor Tobatí.
Saldivar baut alle Arten von Gemüse an, vorwiegend ist aber Salat seine Haupteinnahmequelle. Der Markt in Tobago und dessen Verkäufer beziehen in der Regel seine landwirtschaftlichen Produkte. Aber auch Händler von weiter weg kaufen auf dem Hof des Gemüsebauern ein.
„Jeden Tag gehen hier täglich mindestens 30 Dutzend Salate in den Verkauf. Ich habe etwa 30.000 Stück davon angebaut. Sie werden sofort neu ausgesät, so gibt es keinen Mangel in dem Sektor“, sagte Saldivar.
Er baut noch viele weitere Sorten von Gemüse an. „Zwiebeln, Kraut, Tomaten, Kürbisse, Paprika aber auch Kräuter wie Petersilie, Oregano und Spinat werden auf der Plantage angepflanzt und gehen in den Verkauf“, erklärte Saldivar.
Mittlerweile expandiert der Landwirt weiter. Er züchtet nun Schweine und Geflügel, das er aber vorerst nur für den Eigenverbrauch in der Familie hernimmt. Sollte sich das jedoch positiv entwickeln will er sich auch in dieser Sparte auf den gewerbsmäßigen Verkauf konzentrieren.
Wochenblatt / Ultima Hora











Hans Iseli
Das nennt man Unternehmertum – in Paraguay nicht gerade wahnsinnig verbreitet, und in Europa bei den Linken ganz schlecht angesehen.