Asunción geht gegen Imbissstände vor

Mehrere Schnellimbisse an der Aviadores del Chaco und San Martin wurden wegen Hygienemängel und Platzierung auf öffentlichen Flächen geschlossen.

Beamte vom Gesundheitsamt, für Verbraucherschutz und der städtischen Verkehrspolizei waren an der Aktion beteiligt. „Es haben sich vor den Lokalitäten lange Warteschlangen gebildet. Autos parkten auf dem Bürgersteig, sodass der fließende Verkehr erheblich behindert wurde“, sagte Andrés Granje, Pressesprecher von der Gemeinde Asunción. Lourdes Becker von der Direktion für Verbraucherschutz, erklärte, die Standbetreiber würden gegen die Verordnung Nr. 517 aus dem Jahr 2015 verstoßen. „Wir stellten Hygienemängel fest. Die Handhabung von Lebensmittel ist schlecht und es fehlt eine Kennzeichnung der Produkte“, sagte der Beamte. Er fügte an, durch fehlende Etiketten sei der Ursprung nicht zurück verfolgbar. Auch sprach Becker von einer unsachgemäßen Zubereitung der Speisen und es wären schwerwiegende Mängel im Umgang mit Trinkwasser festgestellt worden. Ein weiteres Risiko sei die Verwendung von hausgemachter Mayonnaise ohne Kühlung gewesen. „Salmonellen können sich sehr schnell in rohen Eiern oder rohem Fleisch bilden. Sie führen zu Symptomen wie Krämpfe, Erbrechen, Fieber und Kopfschmerzen“, erklärte Becker.

Laut Quellen aus der Stadtverwaltung von Asunción sei dies die erste Intervention gewesen. In den kommenden Tagen sollen aber weitere Kontrollen, insbesondere auf stark frequentierten Straßen, durchgeführt werden.

Quelle: ABC Color