Bandenkrieg ruft Militär auf den Plan

Pedro Juan Caballero: Erst am heutigen Tag wurden wieder zwei Männer von Unbekannten getötet, einer wurde zerstückelt, ein anderer erschossen. Das brasilianische Militär stationiert sich nun auf der Grenzlinie.

Ein Paraguayer wurde vergangene Nacht von Unbekannten aus seinem Haus verschleppt und nahe dem Flughafen der Grenzstadt Ponta Porã zerstückelt aufgefunden. Heute Morgen fand man ihn in Einzelteilen in Plastiksäcken (Beitragsbild) nahe dem Flughafen der brasilianischen Stadt. Es wird angenommen, dass der Mann beim Attentat auf den Bruder von Jarvis Chimenez Pavão, teilgenommen hat. Außerdem wurde er wegen Mordes im vergangenen Jahr mit Haftbefehl gesucht.

Im Laufe des heutigen Nachmittags wurde außerdem ein Mann in seinem Geländewagen auf der paraguayischen Seite erschossen. Er konnte noch nicht identifiziert werden. Die Täter in einem Kraftfahrzeug unterwegs, werden gesucht, da Zeugen das Kennzeichen notieren konnten. Hierbei ist das Motiv noch völlig unklar. Eine Verstrickung mit Drogen ist jedoch am wahrscheinlichsten.

Da beide Städte, Pedro Juan Caballero wie auch Ponta Porã, derzeit in Mord und Gewalt versinken, welche von rivalisierten Banden wegen Drogen und Waffen ausgehen, engagiert sich nun das brasilianische Militär mit schwerer Bewaffnung Ordnung zu schaffen. Kleine Panzer und großkalibrige Waffen schrecken nicht nur visuell ab. Paraguayische Sicherheitsbehörden haben hingegen noch nichts unternommen oder Hilfsbereitschaft angekündigt.

Wochenblatt / Hoy / Última Hora

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5 Kommentare zu “Bandenkrieg ruft Militär auf den Plan

  1. „Paraguayische Sicherheitsbehörden haben hingegen noch nichts unternommen oder Hilfsbereitschaft angekündigt“. Das muß man nicht kommentieren, das spricht für sich, das spricht ganze Bände!

  2. drogen handel und besitz legalisieren und der spuck verschwindet…
    so wars schon bei der prohibition in den usa…