Bevölkerung fast sechs Monate im Chaco isoliert

Bahia Negra: Immer noch sind Busreisen in den Chaco eine Odyssee. Jedoch gab es in der Vergangenheit noch viel schlimmere Zustände als heute. Werfen wir einen Blick zurück.

Die Zeitung ABC Color fasste zu ihrem 50-jährigen Bestehen einige Anekdoten aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen.

Am Freitag, den 23. August 2014, nach 175 Tagen der Isolation, erreichte wieder ein Bus von dem Unternehmen Stel Turismo Bahia Negra im Departement Alto Paraguay. Seit Februar 2014 wurde die Verbindung zwischen Asunción und der Stadt im Chaco eingestellt. Der Grund waren verheerende Straßenbedingungen.

Für das Reaktivieren der Verbindung war das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) und eine Vereinigung von Landwirten in der Chaco Region verantwortlich.

Natürlich war die Freude der Bewohner von Bahia Negra groß. Die Flussverbindung nach Concepción war nämlich ebenfalls eingestellt, weil das einzige Passagierschiff Aquidabán zur Reparatur im Hafen lag. Steigende Preise bei allen Produkten waren der Fall.

Jedoch ist heute so eine Reise immer noch ein Abenteuer, besonders wenn widrige Wetterverhältnisse vorliegen oder mechanisch Probleme bei den Bussen auftreten. Schon des Öfteren gab es Beschwerden von Passagieren auf dieser Strecke.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Bevölkerung fast sechs Monate im Chaco isoliert

  1. Hoffentlich bleibt es noch lange so.Abenteuerreisen werden immer seltener in dieser Welt!Alles muss den Hausschweinen gerecht werden und überall muss die sogenannte „Entwicklung“ Einzug halten.Stille,abgelegene Naturparadiese sind nur noch für reiche Ecoturisten vorhanden!