Encarnación: Der Taxibetrieb am Kreisverkehr des Geschäftsviertels und am internationalen Busterminal der Hauptstadt von Itapúa läuft normal weiter, trotz eines jüngsten Rückgangs der Fahrgastzahlen.
Die Arbeiter des Sektors versichern, dass sie keineswegs aufgeben, sondern versuchen, sich den Marktveränderungen anzupassen und ihren täglichen Betrieb aufrechtzuerhalten. Hugo López, ein Taxifahrer aus der Gegend, erklärte, dass es weiterhin Bewegung gebe, insbesondere durch Touristen. Diese nutzen den Service, um in die Stadt zu gelangen oder die Jesuitenreduktionen von Trinidad zu besuchen – eine der wichtigsten historischen Attraktionen des Departements.
Trotz der gestiegenen Kraftstoffpreise halten die Fahrer den Mindesttarif bei 15.000 Guaranies. „Wir müssen uns an die Konkurrenz der digitalen Plattformen anpassen, auf die sich heute ein Großteil der Nachfrage konzentriert“, so López.
In diesem Zusammenhang setzen die Taxifahrer auf die Diversifizierung ihrer Dienstleistungen. Neben Fahrten im Stadtgebiet führen sie auch internationale Fahrten durch, hauptsächlich nach Posadas (Argentinien), und stärken so ihre Präsenz auf den wichtigsten Routen der Region.
Obwohl das Szenario Herausforderungen bereitet, macht der Sektor weiter. Dabei stützen sich die Fahrer auf die Kundennähe und das über lange Zeit aufgebaute Vertrauen als wichtigste Werkzeuge, um gegenüber den neuen Transportmodalitäten wettbewerbsfähig zu bleiben.
Wochenblatt / Mas Encarnación















