Jerusalem: Der paraguayische Vizepräsident Pedro Alliana sorgt auf seiner offiziellen Israel-Reise für Schlagzeilen. Im Rahmen seiner diplomatischen Mission unternahm er einen tiefgreifenden Gang durch die heiligen Stätten der Altstadt von Jerusalem und verband politische Gespräche mit spirituellen Momenten.
Unter anderem besuchte Alliana – der als aussichtsreicher Präsidentschaftskandidat der Bewegung Honor Colorado gehandelt wird – die Grabeskirche sowie die Klagemauer. Fotos und Eindrücke seines Rundgangs teilte er öffentlich über seine Kanäle.
Botschaft an der Klagemauer und Gebete für Paraguay
An der jüdischen Hauptkultstätte hinterließ Alliana eine persönliche Botschaft, die auf den 8. Oktober 2026 datiert ist. In dem handschriftlichen Zettel wandte er sich direkt an das jüdische Volk: „Paz y mucho amor al querido Pueblo Judío. Con mucho cariño y admiración po(r) su lucha.“ (Frieden und viel Liebe für das geliebte jüdische Volk. Mit viel Zuneigung und Bewunderung für euren Kampf). Der Vizepräsident unterzeichnete das Dokument offiziell in seiner Funktion als Vizepräsident der Republik Paraguay.
In der Grabeskirche – dem traditionellen Ort der Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi – widmete er seine Gebete der Zukunft seines Heimatlandes: Er habe gezielt für das Wohl der paraguayischen Familien und seiner Liebsten gebetet, betonte der Politiker.
Diplomatie und Handelskooperation
Neben den religiösen Stationen stand auch die harte politische Arbeit auf dem Programm. Alliana stattete der paraguayischen Botschaft in Jerusalem einen offiziellen Besuch ab, wo er mit Vertretern der diplomatischen Vertretung zusammenkam. Er dankte den Mitarbeitern für ihren Einsatz und betonte die Wichtigkeit, die bilateralen Beziehungen weiter zu vertiefen.
Laut offiziellen Angaben der Vizepräsidentschaft zielen die Gespräche vor allem darauf ab, neue Investitionen und Kooperationsmöglichkeiten anzustoßen, die der wirtschaftlichen Entwicklung Paraguays zugutekommen sollen. Konkrete wirtschaftliche Abkommen oder Verträge wurden im Rahmen der Berichterstattung allerdings noch nicht genannt.
Wochenblatt / Mas Encarnación















